Presse Shadow Realm

„Shadow Realm“ Presseartikel

 

Metal Hammer

Timemage aus Viernheim, die Prog Metaller um Sänger/Keyboarder Stefan Schenkel haben mir vor einigen Jahren mit ihrem Album „Living In A Glasscase“ schon ausgesprochen gut gefallen. Jetzt präsentieren sie ihr neuestes Werk „Shadow Realm“ und wieder bin ich hin und weg!

Hier passen alle Mosaiksteine perfekt zusammen: Die Songs sind erstklassig, die Produktion ist über jeden Zweifel erhaben, das Booklet professionell und die Leidenschaft aller Beteiligten für dieses Album geradezu physisch spürbar. Raffiniert vermischen Timemage tolle Melodic Metal Passagen mit progressiven Einflüssen und würzen diese zwischendurch immer mal wieder mit Death-Grunts der derberen Sorte. Dazu kommt eine Gitarrenarbeit zum Finger lecken.

Absolut begeistert bin ich auch von den Arrangements der Stücke, die intelligent und abwechslungsreich in Szene gesetzt werden. Klischees sucht man bei Timemage vergeblich, außerdem klingt hier alles wie aus einem Guß und traditionell in positivstem Sinne. Für sündengünstige 5 Euro könnt ihr das Album anfordern.

Matthias Mineur
Ausgabe Mai 05

 

Metal Glory

Grundbewertung des Werkes: einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch: Kaufempfehlung total!!

Das ist es: Mein Album des Jahres 2004. Just als ich die Hoffnung auf die ganz große Scheibe des sich zu Ende neigendes Jahres schon aufgegeben habe, beschert mir die letzte Bemusterung ein 60minütiges Meisterwerk mit einem fetten, aufwendigen 32 Seiten-Booklet und einer satten Produktion.

Timemage, ein Projekt mit 8 Gastmusikern von Stefan Schenkel aus Viernheim, spielen mit diesem Album Heerscharen von Label-Bands locker gegen die Wand. Stefan selbst erklärt im Bandinfo, dass sein Ziel sei, die unterschiedlichsten Einflüsse in seiner Musik zu verarbeiten. Es ist so auch schlicht und einfach unmöglich Timemage mit einen prägnanten Gerne-Begriff zu beschreiben.

Man kann sich das in etwa so vorstellen: Mit einem Hammer auf einen Spiegel hauen, wobei jede Scherbe eine Untergruppe des Metal darstellt. Das Ganze in 11 Monaten Studioarbeit wieder zusammenfriemeln und fertig ist Timemage. Damit möchte ich nicht nur ausdrücken, dass sich die Musik stilistisch zwischen allen Stühlen befindet, sondern auch, dass das Ergebnis trotz der überwältigenden Fülle an Ideen stets wie ein Ganzes wirkt und die Kraft der einzelnen Elemente nie verloren geht.

Das ist Metal, der genau eine Zielgruppe bedient: Den aufgeschlossenen Fan, der sich intensiv mit dieser Reise durch nahezu alle Gattungen beschäftigen will. „Shadow Realm“ ist weiß Gott kein einfaches Album geworden, wohl aber ein innovatives Kunst-Werk, das man auch nach zwei Wochen intensiven Hörens immer noch nicht richtig greifen kann. Besonders faszinierend ist die kompositorische Leistung: Bei aller Komplexität setzten sich schon bei ersten Anhören eine Fülle an prägnanten Melodien und fesselnden Passagen im Ohr fest und machen zwingend Lust, mehr dieser einzigartigen Klangwelt zu erforschen. Das ist der Stoff aus dem zukünftige Klassiker gemacht sind und sollte für läppische 5 Euro ein absoluter Pflichtkauf sein.

9.5 Punkte von LEX (am 30.12.2004)

 

Metal Inside

Mein lieber Mann, selten hat mich zuletzt eine reine Underdogproduktion so stark beeindruckt wie „Shadow Realm“ von TIMEMAGE nennt sich dieses Projekt aus Baden Württemberg. Ähnlich gelagert, zumindestens von der Machart her, wie solche bekanntere „künstliche“ Bands wie z.B. AYREON oder ANIA, hat hier auch eine einzige Person alle Fäden komplett in der Hand. Bei TIMEMAGE ist dies Multiinstrumentalist, Songschreiber und Produzent Stefan Schenkel der zunächst im heimischen Wohnzimmer alle Titel komponiert und dann in den House Of Audio Studios (wo immer die auch sein mögen) in 11 Monaten harter Arbeit zusammengebastelt hat.

Das Ergebnis „Shadow Realm“ ist ein wahrlich sattes 60-minütiges monumentales Meisterwerk aus Versatzstücken aus Rock, Gothic, Folk, Death, Thrash & ganz viel Metal und dass alles noch verpackt in ein bombast-progressives Gesamtkonzept. Das Äußere der CD kann ebenfalls im überzeugen, es gibt ein aufwendiges 32 Seiten schwarz-weiß Hochglanzbooklet mit schönen Bildern sowie eine insgesamt gelungene Produktion. Mir persönlich sind dabei die vielen Totenköpfe oder Kreuze zwar etwas übertrieben aber egal, letztlich ist dies nicht so entscheidend, die Mucke zählt und die ist wirklich hochwertig. Daher jetzt zum Wesentlichen, der Musik und ihre Protagonisten. Stefan hat für dieses Projekt acht verschiedene Gastmusiker für Gitarren und die Vocals um sich geschart, wobei auch hier so manches Nachwuchstalent positiv heraussticht. So sind die Gitarrenleads sowie Soli von Thomas „Wicky“ Gaddum absolut klasse und auch die Gesangsleistungen von Daniel „Otti“ sowie der beiden Mädels insbesondere Anja Kütter können sich sehen lassen. Unter der Berücksichtigung einer reinen Amateurproduktion, dass kein Naturschlagzeug im Einsatz war (bis auf wenige Stellen ist das Programming hier besser als bei manchen Profis!) sowie abwechslungsreiche Keyboardsounds in allen Nuancen gibt’s auch von klanglicher Seite nichts zu mäkeln.

Bei TIMEMAGE war es zunächst das vornehmliche Ziel unterschiedlichste Einflüsse der schon genannten Stile mit Facetten aus den Bereichen Jazz/Fusion, Alternative, Electro sowie auch Elementen aus Filmsoundtracks zu verarbeiten. Dies ist mit leichten Abstrichen absolut gelungen auch wenn sich der gute Stefan hierdurch stilistisch natürlich bewusst etwas zwischen alle Stühle gesetzt hat. Trotzt der wirklich außerordentlich originellen sowie genreübergreifenden Ideen hat er es letztlich geschafft, ein stimmiges Gesamtwerk vorzulegen. Letztlich bedient „Shadow Realm“ aber dann doch vornehmlich die Metalschiene und dabei vor allem auch die Freunde aller härteren Gangarten, denn es überwiegen die kernigen Momente auf diesem Album. Ein kleiner Kritikpunkt sind hierbei die mehr oder weniger regelmäßigen Wechsel bei der Songreihenfolge zwischen cleanen melodischen Vocals und den aggressiveren Growlparts bzw. blackmetalartigen „Gesangs“, die sind auf Dauer ein klein wenig eintönig und vorhersehbar. Ansonsten kann man bei den durchgehend recht melodischen und oft sogar recht komplex-verschachtelten Kompositionen, wenn überhaupt nur wenig beanstanden. Auch wenn vielleicht so manche Chorarrangements etwas dünner bzw. unausgegoren geraten sind, man an einigen Übergängen bzw. Rhythmuswechseln eventuell hätte noch mehr feilen können und bei dem ein oder anderen Song auch etwas viel hineingepackt wurde, muß das abschließende Resüme einfach nur posititv ausfallen.

Die CD ist wirklich überdurchschnittlich gut gelungen, für mich könnte Stefan als der „Schöpfer“ von TIMEMAGE durchaus mal ein ganz Großer werden. Es wäre daher echt interessant, was er unter professionelleren Bedingungen aus sich herausholen könnte. Anhänger von AYREON, AFTER FOREVER oder AINA werden auch bei TIMEMAGE ganz sicher auf ihre Kosten kommen, hier gibt es bombastischen Metal in all seinen Ausprägungen in opulent progressiver Ausrichtung. Als besondere Anspieltips eines Albums ohne jegliche Ausfälle sind Songs wie „Forgive Me“, „Drowned In Blood“ oder „Fly“ zu erwähnen. Die ganze CD gibt es für einen absoluten Spottpreis von lediglich 5 € bei stefan@timemage.de zu erwerben, lasst ihn nicht allzu lange auf eure Bestellung warten.

maio )

 

Noise Factor

Wer hätte das gedacht. Es ist Mitte Dezember, eigentlich hat man als Redakteur bereits mit dem Leben abgeschlossen….öh, also mit dem musikalischen. Denn so kurz vor Weihnachten rechnet man nicht mehr damit dass noch irgend was auf dem Schreibtisch landet dass es auch nur annähernd wert ist angehört zu werden. Normaler weise dienen diese letzen Wochen vor der „ruhigsten Zeit des Jahres“ dazu endlich mal den Schreibtisch auf zu räumen. Und dann kommt aus Deutschland ein kleines Päckchen einer Band die sich Time Mage nennt und gleich mal ins Auge fällt. Geiles Cover, fettes 32 Seiten Booklet aufwendig gestaltetes CD Label. Oh je, da versucht sicherlich wieder mal jemand mangelnde Fähigkeiten mit toller Verpackung zu kaschieren. Na gut, einfach mal rein mit dem Teil und hören was kommt.

Knapp eine Stunde später darf man dann wieder mit dem Sabbern aufhören und die Kinnlade hoch klappen. Angeblich soll „shadow realm“ ja eine Underground Produktion sein. Nach dem kurzen Intro beginnt „still alive“ bombastisch und gewaltig, mit Keyboard und einem, selten so druckvoll gehörten, Schlagzeug. Und damit zeigen Time Mage auch gleich wohin es geht. „Shadow Realm“ lässt sich keiner Stilrichtung zuordnen.

Weder Power Metal, noch Gothic, noch Death noch Thrash noch Hardcore noch sonst was. Time Mage sind die erste Band seid langem, egal ob Underground oder Mainstream, die es zustande bringen etwas neues zu schaffen. „Shadow Relam“ ist ein Filmsoundtrack im Metal Gewand. Da wechseln sich ruhige Passagen mit hämmernden und treibenden Parts ab. Die Vocals reichen von cleanen bis zu Death Metal growls. Bestes Beispiel hierfür bereits die ersten beiden Nummern. „Still alive“ kommt als absolut Bombastisch Nummer daher um dann gleich mit „shadow realm“ von einer Power Death Nummer abgelöst zu werden. Anders lässt sich das nicht bezeichnen. Weiter kracht es mit „fly und beyond the stars“ bevor mit „drowned in blood“ eine kleine Pause eingelegt wird. eine Keyboard betonte leicht Balladeske Nummer mit weiblichen vocals. Weitere Tracks auf zu zählen würde den Rahmen des Reviews sprengen (der ja schon weit überschritten wurde ;-).) Bis hin zur letzten Nummer beweisen Time Mage das es auch heute noch möglich ist innovative Alben vor zu legen die dann nicht nur vom Konzept und der Idee her sondern auch technisch absolut überzeugen können. Denn auch Sound technisch klatschen Time Mage einen grossteil dessen an die Wand was mir in diesem Jahr unter gekommen ist.

Fazit ? „Shadow Realm“ ist, zum Ende des Jahres, das lang erwartete Referenz Album an dem sich für einige Zeit alle Messen lassen müssen. Das nenne ich ein Verfrühtes Weihnachts Geschenk. Tracklist : deadly accident (intro) still alive shadow realm fly beyond the stars drwoned by blood she´s so neat my call i´ll take revenge our souls will unite burn in hell forgive me

8 von 8 Punkten / mh

 

Metalspheres

TimeMage sind das Band-Projekt von Stefan Schenkel aus Baden-Württemberg. Seit 1996 hat dieser ganze sechs CDs aufgenommen, von den aber nur die letzten beiden in Eigenproduktion veröffentlich wurden. Der großteil der Songs auf „Shadow Realm“ ist von ihm am Keyboard komponiert worden, während er dabei insgesamt von 8 Musikern unterstützt wurde. Er selbst bezeichnet seine Vorliebe für Metal der progressiven Art, ebenso mag er Thrash Metal, sowie alle anderen Stilarten des Metal, Jazz/Fusion, Rock, Gothic, Alternative und elektronische Musikarten. Es sei gesagt, daß die meisten dieser musikalischen Einflüsse auf dem Album zu finden sind.

Die CD ist ein Konzeptalbum, das eine Geschichte erzählt: Die Frau eines Mannes wird von einem Serienkiller brutal ermordet, der Mörder entkommt ungestraft. Jahre später stirbt der Witwer bei einem Autounfall und seine Seele landet zunächst in der „Shadow Realm“ (einer Art Zwischenwelt), wo er den Tod seiner Frau in aller Brutalität noch einmal gezeigt bekommt. Hier wird er nun vor die Wahl gestellt: Entweder er rächt sich am Mörder, der immer noch nicht gefunden und bestraft wurde und übt damit Vergeltung für den Tod seiner Frau, oder er macht sich auf die Suche nach der Seele seiner Frau, um mit ihr fortan an einem besseren Ort weiter zu leben.

Das Ganze fängt mit der akustischen Nachstellung des Autounfalls bei „Deadly Accident“ an und was schnell auffällt ist die musikalische Nähe zu Ayreon, die ja auch progressiven Rock spielen. Besonders deren Doppel-Album „Flight of the Migrator“/“The Dream Sequencer“, von Mastermind Arjen Lucassen, erinnert an „Shadow Realm“. TimeMage bleiben aber in sofern eigenständig, da sie weitaus metallischer als besagte Band sind. Die Thrash Metal Einflüsse sind in „She’s so Neat“ allgegenwärtig. Wie groß Abwechselung geschrieben wird zeigt sich, als abrupt nach diesem thrashigen Song das balladeske „My Call“ mit zierlicher Frauen Stimme eingeleitet wird. Hier kommen die Gothic und elektronischen Elemente voll zur Geltung. Die Heavy Metal Einflüsse bei „I’ll take Revenge“ klingen leider nicht sonderlich originell, da das Riff, welches den Song aufbaut, schon X-mal von anderen Metal Bands verwendet wurde. Bei „Our Souls will unite“ hört man die Ayreon Einflüsse gut heraus. Das vorletzte Lied „Burn in Hell“ fängt mit einem absoluten Death Metal Riff an und veranschaulicht erneut wie sehr auf Abwechslung gesetzt wird. Die Mischung erweist sich als erfrischend: Man nehme eine gehörige Portion Ayreon, mische sie mit traditionellem progressiven Metal, Thrash Metal, Death Metal Nuancen, etwas Gothic Stimmung, und alternativer elektronischer Musik und hat in etwa den Sound von TimeMage. Wobei die Thrash und Death Metal Sachen aber nur am Rande erscheinen.

Wenn es denn mal Progressive Metal sein soll, stehen bei mir die alten Fates Warning (mit John Arch), Into Eternity, alte Psychotic Waltz und Watchtower hoch im Kurs. Aber auch TimeMage haben es mir nach wiederholtem Anhören angetan. Wie es eben bei Progessive Sachen fast immer der Fall ist, läßt sich sagen, dass das Album mit jedem Abspielen an Wert gewinnt.

Außerdem fällt beim Anhören des Albums auf, wie professionell heute Eigenproduktionen klingen können; der Sound der CD ist wirklich gelungen. Auch das Cover sieht sehr professionell aus, und das ganze ist auch noch mit einem 32seitigen Booklet versehen!

(Mansur – The Metal Messiah)

 

Metal Domination

TimeMage, comes from Germany and „Shadow Realm“ is their sixth release, all of them are self financed and the last two are professional self financed, which have been manufactured and mastered. The first thing that you will realize when you will open the very big booklet, about thirty two pages, is that „Shadow Realm“ is a concept album and i must admit that the story is really very interesting. At least, i love it, but if you want to know it you can purchase the album. TimeMage, basically player progressive metal but with a lot of other influences, like for example in the title track, is a very good speed metal song, with very fast drum parts.

The vocals are from extreme male to clean male and female, so we have a variety of them and in order to be more vivid the story. This album has twelve tracks, which many of them are very good like: „Shadow Realm“, „Fly“, „Beyond the stars“ and „Drown in blood“. Because the main composer is Stefan and he plays the keyboards, of course we have plenty keys dotted in the whole album and in some songs the keys have basic role. I must say that

„Shadow Realm“ is one of the best concept albums that i have heard. It hasn’t nothing to envy for the „big“ concept albums.

First, it has a very interesting story, second the music is very good and the songs are well worked. Also many of the composition in this album, can hold your attention. All the fans of progressive metal should check this release too.

8/10 Antonis Maglaras

 

Powermetal

Interessant, interessant, was Multiinstrumentalist Stefan Schenkel hier zusammengestellt hat. Mit dem Ziel, möglichst viele Stilistiken der härteren Musik zu kombinieren, hat er sich diverse Gastmusiker ins heimische Aufnahmestudio eingeladen und ein ALbum eingespielt, welches der Komponist selber mit den Werken von AYREON vergleicht, zumindest vom Ansatz her. Im Grunde genommen ist dieser Vergleich gar nicht mal so unpassend, auch wenn der gute Herr Lucassen im direkten Vergleich sicher noch in einer ganz anderen Liga spielt.

Aber trotzdem, gut gemacht ist das, was Stefan auf dem neuen Album von TIMEMAGE zusammengetragen hat, allemal, auch wenn die Arrangements stellenweise noch recht hektisch wirken. Die Band, die mir beim Hören von „Shadow Realm“ von Anfang an in den Kopf geschossen war, ist ROUGH SILK, zum einen, weil bei TIMEMAGE ein ähnlich opulenter Ansatz verfolgt wird, zum anderen aber auch, weil die Kombination aus Rock, Metal und Bombast nirgendwo anders so prägnant dargeboten wird, wie eben bei ROUGH SILK. Ein Vergleich mit deren Frühwerken „Circle Of Pain“ und „Walls Of Never“ ist also durchaus angebracht, sowohl im positiven als auch im negatíven Sinne, denn obwohl einem auf „Shadow Realm“ die bunte Vielfalt der härteren Musik kompakt präsentiert wird, so verzetteln sich TIMEMAGE doch manchmal in der Masse der Ideen. So sitzen die Breaks an manchen Stellen nicht, die Übergänge wollen nicht so recht ineinander fließen und der plötzliche Wechsel zwischen aghgressiven und ruhigen Stellen könnte ebenfalls noch ausgereifter sein.

Die Formel ‚weniger wäre mehr gewesen trifft also auch hier voll ins Schwarze, wobei man aber die starken Momente von „Shadow Realm“ keinesfalls unerwähnt lassen. So glänzen vor allem die zurückhaltenden Stücke wie ‚Drowned In Blood‘ und ‚My Call‘, die außerdem mit wunderschönem Frauengesang ausgestattet wurden. Aber auch sonst zeigt Stefan Schenkel ein gespür für tolle Melodien, nur dass es ihm eben manchmal nicht gelingt, diese schlüssig miteinander zu verknüpfen. Es gibt also noch einiges zu tun bei TIMEMAGE, soviel steht fest, aber trotzdem sollten ROUGH SILK-Fans sich mal mit dem Material dieses Projektes auseinandersetzen, denn schlecht ist die Musik hier auf keinen Fall. Und da das Ganze bei stefan@timemage.de für kostengünstige 5? bestellt werden kann, wüsste ich keinen Grund, warum man TIMEMAGE nicht mal eine Chance geben sollte. Anspieltipps: Fly, Drowned In Blood, She’s So Neat, Our Souls Will Unite

Björn Backes

 

Barikada

„Shadow Realm“ is his actuelle issue comes out from previous year, and we could find here and there some sort of conceptual album, about a man who lost his wife through the hands of a serial killer.A some sorts of movie-theatratical dimensios are presents on album, whom technically absorbs practically perfect elements.An interesting artwork of CD’s cover,  follows also a 32 pages booklet. Musically, Stefan has offered his views of metal with clear progressive and symphonic  elements, fullfiled with rich and unexpected arrangments works.Album are consists of 12 themes, which are threathed  compactlly.This is a project with lotta‘ qualities, which cover manny interesting details, and interesting author’s passages…

Rating : 8,5 / 10

 

 

Jester News

Bei TIMEMAGE handelt es sich nicht um eine Band im traditionellen Sinn, sondern vielmehr um ein Projekt, das hinsichtlich der personellen Situation am besten mit AYREON verglichen werden kann. „Projektleiter“ ist im Falle von TIMEMAGE Stefan Schenkel aus Viernheim, der die Songs komponierte, alle Keyboards eingespielt hat, für die Drum-Programmierung zuständig ist und auch einige Lead- und Backing-Vocals eingesungen hat. Achtung: der angesprochene Vergleich mit AYREON bezieht sich lediglich auf die personelle Situation mit wechselnden Gast-Musikern – nicht auf die Musik an sich, die überhaupt keine Parallelen zu Arjen Lucassens Stil aufweist. Shadow Realm ist ein Konzeptalbum, das folgende Story erzählt: die Frau eines Mannes wird von einem Serienkiller ermordet; der Mörder wird nie gefasst. Jahre später stirbt der Witwer bei einem Autounfall und seine Seele landet zunächst in der Shadow Realm (einer Art Zwischenwelt), wo er den Tod seiner Frau in aller Brutalität vor Augen geführt bekommt. Er wird vor die Wahl gestellt, ob er Rache am Killer nehmen will, oder ob er seine Frau in der Zwischenwelt sucht, um dann mit ihr in einer anderen Welt weiterzuleben. Interessantes Konzept, das auch musikalisch gut umgesetzt wurde. Und damit kommen wir zur Musik: alles in allem kann man Shadow Realm sicherlich als Progressive Metal Album ansehen, aber es wurden auch viele andere Metal-Spielarten wie Thrash, Death, Gothic und teilweise auch Alternative integriert. Und das Gesamtbild passt! Die Songs sind flüssig und abwechslungsreich arrangiert, und hinsichtlich des Songwritings kann man wahrlich nicht meckern. Das Album ist absolut gelungen, und wer ein Fan härteren Prog Metals ist, der dürfte bei Shadow Realm anerkennend mit dem Kopf nicken. Einen Wermutstopfen gibt es aber, und zwar ist das der Gesang aller beteiligten Sänger/Sängerinnen. Sicherlich sind die Vocalisten nicht unbedingt sauschlecht, aber „gut“ sind sie andererseits beim besten Willen auch nicht. Ehrlich gesagt hat man den Eindruck, als hätte Stefan viele Freunde aktiviert, die vielleicht in anderen Bands am Mikro stehen, aber das langt einfach nicht aus. Die Diskrepanz zwischen dem hervorragenden Songwriting und den bestenfalls durchschnittlichen Gesangsdarbietungen ist einfach zu groß und mindert den Hörgenuss deutlich. Natürlich kann Schenkel sich keine gestandenen Top-Leute holen wie Lucassen (das dürfte einfach zu teuer werden), aber wahrscheinlich wäre es sinnvoller gewesen, über eine Musikersuche im Internet interessierte Sänger zu suchen, die stimmlich und gesanglich in der Lage sind, das hohe kompositorische Potential mitzugehen. Anyway … nichtsdestotrotz ist Shadow Realm eine sehr interessante CD geworden, die vor allem für Progressive Metaller geeignet sein dürfte, allerdings sollten die Fans auch nicht unbedingt Death-Gegrunze abgeneigt sein, wobei es natürlich auch jede Menge „sauberen“ Gesang zu hören gibt. Die CD kann für sehr faire 5 EURO bei folgender Kontaktadresse geordert werden: stefan@timemage.de, www.timemage.de.

 

Deadfall

Ein weiteres Mal widmen wir uns einer progressiven Produktion. Dieses mal vom Herrn Stefan Schenkel und einer Heerschar von acht Gastmusikern, die sich hier für das Album „TimeMage – Shadowrealm“ ordentlich ins zeug gelegt haben. Vorrausgesagt ist ein Konzeptalbum mit Einflüssen aus jeglichen Bereichen des Metals, welche sich (zumindest laut Herr Schenkel) an einer Größe wie „Ayreon“ orientiert, na da sind wir ja mal gespannt:

Jeden Song dieser CD im Einzelnen zu beschreiben wäre mit Sicherheit viel zu aufwendig, mal ganz davon abgesehen wüsste ich auch überhaupt nicht, wo ich dabei anfangen sollte. Das Album vereint in jedem Song andere Stilistiken, seien es gekonnte Midtempo Passagen die mit Growlings oder Shoutings unterlegt sind, Keyboardlastige Frauengesangs-Parts, oder streckenweise schnelle und zügige Riffs – an Komplexität bleiben hier mit Sicherheit keine Wünsche offen.

Die Scheibe strotzt zudem vor melodiöser Feinarbeit, die man nach 11 Monaten Studioarbeit perfekt umgesetzt hat, genau so aber auch vor einem Selbstvertrauen von Stefan Schenkel, der sich seiner Sache verdammt sicher zu sein scheint. Das einzige Manko was ich hier feststellen muss, wie es leider sehr oft bei solchen Werken vorkommt ist, dass dieses Album weiss Gott keine einfache Sache für den Hörer darstellt. Dieses komplexe und sehr durchdachte Konzept-Album erscheint mir nach einer Woche intensiven Hörens noch immer nicht so ganz greifbar und doch fesselt es mich von Tag zu Tag immer mehr.

Wer also ein Album sucht mit dem er sich lange beschäftigen mag und der zudem noch auf eine Platte gewartet hat, die viele Genres in sich vereint, dem sei dieses Album ans Herz gelegt. Letzten Endes natürlich noch positiv zu bemerken ist die Produktionsqualität, die sehr klar und feinstrukturiert ausgefallen ist und nahezu jeden musikalischen Schwerpunkt des Albums erfasst und hervorgehoben hat, wenn es drauf ankam.

Fazit: Ein wirklich nahezu perfekt durchdachtes Konzeptalbum, welches sich sowohl Instrumental wie auch Textwork-mäßig nicht vor bekannten Prog-Metal Größen wie „Ayreon“ verstecken braucht. Mir persönlich gefallen „TimeMage“ mit „Shadow Realm“ sogar besser, als alles was ich bisher vom besagten ‚Vorbild‘ zu hören bekommen habe. Eine glatte 9 gibt’s hier!

(cr) 9 Punkte

 

Nocturnal Hall

TIMEMAGE ist keine Band, sondern das Musikprojekt von Stefan Schenkel, in dem er konzeptionelle Stories schon fast in einer Rock-Oper Stilistik umsetzt. Dazu sucht er sich jeweils passende Musiker, so dass es keine feste Besetzung gibt. Musikalisch frönt Stefan hier seinen Vorlieben für progressiven Metal, lässt aber je nach Wendung in der Geschichte vielerlei Einflüsse zu, die den gesamten Bereich des Metals, Gothic, Rock und viele orchestrale, klassische Elemente umfassen. Nach 2 bunt gemischten Zusammenstellungen aus eigenen Tracks vergangener Tage, ist Shadow Realm nun das vierte in Eigenproduktion erstellte Konzeptalbum.

In Shadow Realm kommt unser Protagonist zunächst in Deadly Accident unschön zu Tode, um dann festzustellen, das dies nicht das Ende (Still Alive), sondern er im Schattenreich (Shadow Realm) gefangen ist. Hier wird er vor die Entscheidung gestellt, entweder mit der Seele seiner einst ermordeten Frau in Gefielde zu entschwinden, die weit besser sind, als das Leben auf der Erde ODER sich an dem bis dato unbestraften Mörder seiner Frau zu rächen, insbesondere, nachdem er im Shadow Realm ihren grausamen Tod und ihre Qualen und Ängste noch einmal erleben musste. Insgesamt ist die Musik sehr lebendig und dynamisch, die Arrangements erwartungsgemäß bombastisch. Die Instrumentierung spiegelt ziemlich gut die Seelenqualen und die innere Zerrissenheit unseres Protagonisten wieder. Der Gesang aller Beteiligten wird gut zwischen den einzelnen Charakteren aufgeteilt und verleiht ihnen Profil. Ruhige, akustische Passagen bilden immer wieder einen Gegenpol.

Still Alive und Fly erinnern mich sehr an Rage zu Ghost Zeiten, was an Divinus Sänger Daniel Ott liegt, der wirklich eine super und klare Power Metal Stimme hat. Ebenfalls sehr gut kommen die Death Metal Tracks She’s So Neat und I’ll Take Revenge mit den Growls von Stefan selbst rüber. Allerdings kann man selbiges weder von Andreas Schenkel bei Forgive Me, noch von allen weiblichen Gesängen (Drowned In Blood, My Call, Our Souls Unite) sagen, die viel zu blass und ausdruckslos sind. Das ist – neben allzu kitschigen Keys in Drowned In Blood und Our Souls Unite – das große Manko der CD. An der Produktion im heimischen Studio gibt es allerdings kaum was zu meckern: druckvoll und schön nach vorne.

In Anbetracht des kompositorischen Aufwandes und der Arrangements bei der Umsetzung solch konzeptioneller Stories, hat Stefan Schenkel hier schon Beachtliches geleistet.

 

Brutalism (Netherlands)

TimeMage is not really a band but more a project. Spinned by the brain of 1 man and with the help from a lot of people. On this latest concept album you hear metal based songs with various influences and styles. Hear clean vocals, grunts, female voices, guitars with solos, keyboards and power drumming. Call it progressive, power or thrash but the songs a diverse. Different tempos and melodies. This is an album that is easy listening and you can play it when you’re alone or having your grantparents for diner.

 

Heavy Hardes

Wer bei der Vorstellung seiner Band bzw. seines Projektes den Namen Ayreon in den Mund nimmt, muss sich darüber im Klaren sein, dass beim Hörer damit ziemlich hohe Erwartungen geweckt werden. Deshalb schnell die Scheibe in den CD-Schacht geworfen und gespannt auf die ersten Töne gewartet. Die Aufmachung von Shadow Realm ist im übrigen zeimlich professionell ausgefallen, schönes Backcover und ein ebenso schön gestaltetes Booklet mit allen Texten und einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte, die auf Shadow Realm erzählt wird. Diese dreht sich um einen Mann, dessen Frau durch einen Serienkiller ermordet wurde. Als der Mann Jahre später bei einem Verkehrsunfall um’s Leben kommt, findet er sich plötzlich im Shadow Realm wieder, wo er erfährt, auf welch grausame Weise seine Frau starb (die 57 Messerstiche waren noch nicht Hinweis genug? – Kara). Hier wird er nun vor die Wahl gestellt: Entweder er rächt sich am Mörder, der immer noch nicht gefunden und bestraft wurde, und übt so Vergeltung für den Tod seiner Frau, oder er macht sich auf die Suche nach der Seele seiner Frau, um mit ihr fortan an einem besseren Ort weiter zu leben. Für welche Möglichkeit er sich entscheidet, sollte der Hörer nun selber herausfinden. Aber zurück zur Musik. Gleich bei den ersten Tönen wird man ein wenig enttäuscht, denn die Soundkollage, die den tödlichen Unfall des Mannes rüberbringen soll, besteht aus ziemlich billigen (Midi-) Sounds, die nicht so wirklich viel Stimmung aufbauen können. Das gleiche gilt für die Keyboards und die Drums im weiteren Verlauf der CD, auch diese klingen über die gesamte Spielzeit alles andere als fett, was nach einiger Zeit unweigerlich dafür sorgt, dass die Musik irgendwo auf die Nerven geht. Mastermind Stefan Schenkel merkt zwar an, dass diese Scheibe bei ihm zu Hause im Wohnzimmer aufgenommen wurde, aber selbst für eine Produktion am heimischen PC hat diese Scheibe einfach zu wenig Power und Durchschlagskraft, um auf ganzer Länge zu überzeugen. Die Gitarren dagegen gefallen mir sehr gut, auch wenn sie das ein oder andere Mal ein wenig zu sehr in den Hintergrund rücken. Die Songs an sich sind dafür alle sehr abwechslungsreich und detailverliebt arrangiert, was für gewisse Spannung und Überraschungen sorgt. Dabei bewegt sich die Musik in einem breit gefächerten Spektrum von Rock und (Power) Metal und kann mit vielen guten Ideen und Ansätzen aufwarten. Auch viele Melodien können überzeugen und bleiben ziemlich schnell im Ohr hängen. Für den Gesang zeichnen auf Shadow Realm mehrere Personen verantwortlich, was zusätzlich für Abwechslung sorgt. Allerdings sind alle beteiligen Sänger bzw. Sängerinnen keine wirklichen Meister ihres Faches, was das heißen mag, kann sich wohl jeder selber denken. Sieht man mal vom dünnen Sound und den nicht immer ganz sicheren Sängern ab, ist Shadow Realm sicherlich ein interessantes Album. Wenn man Konzept-Alben mag und sich den „Support The Underground“-Button an die Kutte geheftet hat, sollte man Shadow Realm mal eine Chance geben (für 5,- Euro Unkostenbeitrag zu erhalten), zwingend ist die Scheibe allerdings nicht.

Lord Obirah

 

Metal.de

Opulent und großflächig ist es angelegt, weit ausschweifend, die verschiedensten Stimmungen verarbeitend. Die Rede ist von „Shadow Realm“, dem neuen Werk von TIMEMAGE. Das von Multiinstrumentalist Stefan Schenkel nach dem Vorbild von AYREON ins Leben gerufene Projekt, das im Prinzip nur aus einer losen Zusammenkunft von Musikern aus den verschiedensten Stilrichtungen besteht, ist ein wenig mit Tolkiens „Herr der Ringe“-Trilogie vergleichbar. Es setzt sich ebenfalls über jegliche Grenzen hinweg, um etwas Zeitloses und Monumentales zu erschaffen, was schwer einzuordnen und noch schwerer fassbar ist.

Wo Tolkien es allerdings vermochte, die verschiedensten Handlungsstränge auf ein Ziel hin auszurichten und die schroffsten Berge und tiefsten Höhlen neben den lieblichsten Waldlandschaften in ein harmonisches Gesamtbild zu fügen, tut sich Herr Schenkel etwas schwerer. Seine handwerklichen Fähigkeiten sind zwar über alle Maßen erhaben und auch von seiner Kreativität kann sich gleich ein ganzer Haufen an Bands etwas abschneiden. Allerdings verzettelt er sich desöfteren in seinem riesigen Konzept, das auf musikalischer Seite von symphonisch-bombastischem Power Metal und Prog-Versatzstücken über heftige Thrash-Riffs und harsche Death-Grunts bis hin zu einem lieblichem Goth-Touch samt zarter Akustikspielereien so ziemlich alles enthält.

Einzeln für sich genommen gehört jeder Teil in die absolute Oberklasse eines jeden Genres. Allein die Fusion will nicht immer gelingen, weswegen man desöfteren etwas ratlos vor den Mammutkompositionen steht und einen die raschen Stimmungswechsel schlichtweg überfordern. Bestes Beispiel für einen solchen, völlig verunglückten Crossover: das mit Elektrobeats unterlegte, unglaublich klebrige „Our Souls Will Unite“, das gut und gerne auch die Untermalung einer typischen 80er-Jahre-TV-Müll-Serie hätte sein können. Das lyrische Konzept von „Shadows Realm“ hingegen weiß voll zu überzeugen. So erzählt Stefan die Geschichte eines Mannes, der seine Frau wegen eines Serienkillers verliert und später selbst durch einen Autounfall stirbt. Zwischen den Welten, im „Shadow Realm“, hat er nun die Wahl, den Mörder seiner Liebsten aufzuspüren und sich zu rächen, oder die Seele seiner Frau zu suchen und mit ihr wieder glücklich zu sein.

Schafft es das musikalische Überhirn auf dem nächsten TIMEMAGE-Werk, seine ausufernden Ideen etwas zu kanalisieren, wird es wenige geben, die bei diesem allumfassenden Anspruch mithalten können. Bis dahin gilt für „Shadow Realm“ jedoch, dass manchmal weniger eben doch mehr ist. Neugierige können die super aufgemachte Eigenproduktion übrigens für schlappe 5 Euro über die Homepage bestellen.

(Metalgreg / 27.01.05)

 

My Revelation

Hinter TIMEMAGE verbirgt sich das Projekt des Viernheimers Stefan Schenkel, der seit 1996 in regelmäßigen Abständen Eigenproduktionen in seinen heimischen vier Wänden zusammen zimmert. Der neuste Streich nennt sich „Shadow Realm“ und befasst sich thematisch mit der umherstreunenden Seele eines Toten, auf der Suche nach Erlösung; im weitesten Sinne jedenfalls. Auf musikalischer Ebene mutet sich der Soundtüftler hier jedoch einiges zu. Mit einer Schar von Gastsängern und Musikern verfolgt Stefan nach eigener Aussage nämlich das Ziel die unterschiedlichsten Einflüsse in seinem Projekt zu vereinen. So werden neben allen möglichen Metal Genres auch Soundtrackeinflüsse, Jazz, Rock und Alternative Elemente in einen Pott geschmissen. Heraus kommt ein sehr detail- und facettenreiches Album. Kontrastprogramm wird bei TIMEMAGE groß geschrieben ( z.B. „She’s so neat“ und „My Call“ ).

Als Prog Metal würde ich die Mucke jedoch nicht bezeichnen, wie im Beipackzettel propagiert. Dafür fehlt einfach noch das gewisse Etwas. Außerdem ergeben sich aufgrund der großen Stilvielfalt auch so einige Problemchen. Für meinen Geschmack wirken die Kompositionen streckenweise etwas zu überladen und zu diffus. Der enorme Einsatz von Keyboards und Samples trägt noch erschwerend dazu bei. Vielleicht wäre hier ein bisschen weniger doch mehr gewesen. Die Gesangsleistungen der Mitwirkenden könnte man im Grunde als ok bezeichnen. Zwar hört man dem Material an, dass es sich nicht um abgebrühte Vollprofis handelt, doch zu kritisieren gibt es nicht viel. Schließlich kommt es darauf an, dass das Gesamtbild stimmig ist, womit wir auch beim Gesamtsound der Platte wären. Jener ist für eine Eigenproduktion gut und druckvoll ausgefallen. Auch die Gitarrenleads klingen nicht schlecht, was bei Produktionen dieser Art oft ein Manko darstellt. Übel stößt mir lediglich das E-Schlagzeug auf! Es geht halt nichts über einen dynamischen, menschlichen Kesseldrescher. Das maschinelle und undifferenzierte Geholze nimmt der Musik den Funken Lebendigkeit, der gerade aufgrund der verschiedenen Stimmungen von „Shadow Realm“ so wichtig ist. Vielleicht könnte man bei der nächsten Platte doch einen Drummer verpflichten? Besser wäre das. Im Gegenzug wurde dafür bei der Aufmachung nicht gegeizt: Fettes 32seitiges Booklet mit allen Texten, Infos und Bildern, durchsichtiges Tray… Cool! De facto bietet „Shadow Realm“ wirklich gelungene Ansätze und weist ein gewisses Potential auf, doch gibt es noch einiges zu tun. Sei es im Arrangieren, beim Drumming oder aber auch stellenweise beim Gesang.

Somit kann ich Fans von SAVATAGE, AYREON oder RAGE diese „Band“ mit einem gewissen Vorbehalt empfehlen. Man muss einfach mal abwarten, ob sich im Lager von TIMEMAGE in Zukunft noch etwas tut um vielleicht noch mehr Leute ansprechen zu können. Auf jeden Fall wäre hier noch einiges drin. Zu beziehen ist die Platte über die Homepage für faire fünf Euro!

Verfasser: Marek Schoppa

 

 

Terrorverlag

Wie ich in den letzten Monaten schon des Öfteren bemerkt habe, werden die Eigenproduktionen in deutschen Landen immer besser. Noch mehr verwunderlich ist, was Mastermind Stefan (mit vielen Bekannten) hier geleistet hat. So wurde dieses Werk so ziemlich komplett im eigenen Wohnzimmer aufgenommen, und dafür haben die Songs einen wirklich beachtlichen Sound.

Die Musik zu stilisieren ist dabei gar nicht so einfach. Denn ungefähr so vielfältig und abwechslungsreich wie die Besetzung ist auch die Musik. Am ehesten trifft hier vielleicht der Vergleich mit ROUGH SILK zu, die ähnlich Bombast, Prog und Metal miteinander verbinden. So geht’s auf vorliegender CD mit einem Bombast-Power Metal-Song los, der vor allem durch seinen Gesang besticht. Der ist zwar sicherlich nicht so überragend wie bei den „großen“ Bands, aber für eine nicht-Profi-Performance wirklich gut. Weiterhin sind sowohl Thrash/ Death Metal-Songs mit richtig wuchtigen Riffs („Shadow Realm“, She’s so neat“), wie auch ruhige Gothic-Balladen mit weiblichem Gesang („Drowned in Blood“, „My Call“) vorhanden.

Auch das Outro „Forgive me“ mit den Akustik-Gitarren ist sehr schön gelungen. Besonders die Drums gefallen mir, denn für einen Drum-Computer klingen diese sehr echt und fast live gespielt. Aber es gibt auch etwas zu bemängeln: So klingen die seltsamen Keyboard-Sounds bei „Fly“ und “ Beyond the Stars“ sehr nervig. An sich sind beides sehr coole Power Metal-Songs, aber diese sirrenden Keys ziehen einem fast die Zähne aus dem Kiefer. Aber zum Schluss noch mal ein Kompliment:

Was Stefan und seine Freunde auf „Shadow Realm“ erschaffen haben, ist für eine Demo-Produktion ziemlich klasse geworden. Für 5 Euro ist die CD ein echtes Schnäppchen. Da sollte doch einem Plattendeal nichts mehr im Wege stehen!

Fafnir (10.01.2005)

 

Rock United

Nowadays people are releasing lots of concept albums and the German TimeMage is hopping in and having a try themselves in that area, comparing the project to the likes of Ayreon. They sure have chosen a big project for themselves, something which isn’t all that easy to accomplish. TimeMage is the brainchild of Stefan Schenkel, vocalist, programmer, keysman and songwriter. He’s brought in a bunch of musicians along, including his brother Andreas, who sings vocals on one song and two female vocalists.

Their music takes influences from thrash, melodic and power metal, even industrial, alternative and goth, with both clear and growling vocals sharing space. Eventhough there’s great ideas in each song and even emotional charge, the singers are in need of singing lessons and the lyrics need more arranging. The arrangements on the female vocalist songs ”Drowned In Blood” and ”My Call” are childish and too mellow to sound convincing. The band plays alright to get the point across, but the disorientated and hollow sound spoils a lot and the music should’ve required the guitars more on top. Without their support the music isn’t dynamic enough.

TimeMage has plenty of good melodies and the imagination runs well enough to tie King Diamond thrash to mellower pop, but so far TimeMage should’ve concentrated on simpler compositions until they’re very assured of their doings. A concept album with a wide range of music genres is too big piece of the pie with these offerings. Through more practise and lots of thought on arrangements and lyrics I can’t see why this band couldn’t someday find their inner strength. ”Our Souls Will Unite” gives hope for future at least. It’s been a long path with six albums released already, but for some the success doesn’t come overnight.

 

Walls of Fire

Hoppla, das ist eine harte Nuss. Nein, „Shadow Realm“ ist kein super-progressives undurchschaubares Album sondern vielmehr in seiner Gesamtheit schwer zu beurteilen, da es einerseits sehr facetten- und abwechslungsreich andererseits aber auch manchmal zu übertrieben kopflastig ist. Stefan Schenkel, der Mann hinter diesem Projekt, wollte mit dieser Platte ein Werk im Stile der neuen Ayreon-Platten kreieren, sprich sich Gaststars einladen und mit diesen dann an seinen musikalischen Ideen arbeiten bzw. diese umzusetzen. Das ist ihm ja auf den ersten Blick auch ganz gut gelungen, die Musik ist über weite Strecken sehr interessant und macht auch definitiv Spaß, nur bekommt man nicht selten den Eindruck, als hätte der gute Stefan sich ein bisschen übernommen. Da wird es bei der ganzen stilistischen Vielfalt – von Gothic über Power Metal bis hin zu symphonischen Versatzstücken ist die ganze breite Palette enthalten – schon einmal schnell chaotisch, da sitzt ein Break nicht so richtig, da wirken die Arrangements zu überladen und so weiter und so fort. Nun, ganz so schlimm, wie sich das jetzt anhört, ist es natürlich nicht, aber klar ist, dass der Mann hinter Timemage sich manchmal einfach besser auf das Wesentliche beschränkt hätte, dann würden die Songs auch besser zünden, die Übergänge wären fließender und der Anspruch, es einem Mann wie Ayreon gleichzutun, wäre ebenfalls leichter nachvollziehbar. Dass dies auch zum jetzigen Zeitpunkt, zumindest prinzipiell, möglich ist, beweist man bei melodischen Nummern wie „She’s So Neat“ und „Our Souls Will Unite“, und auch die ruhigeren Nummern, bei denen man eben weitaus weniger Elemente unterbringt (so zum Beispiel „Drowned In Blood“) funktionieren einwandfrei. Diese Stärken sollte Stefan erkennen und auf dem nächsten Album für’s Songwriting nutzen, dann ist ihm auch noch eine ganze Menge zuzutrauen. Die großzügigen sieben Punkte sind daher bis auf weiteres auch noch ein Wackelkandidat. Fans von Ayreon, After Forever und Rough Silk dürfen aber sicher mal ein Ohr riskieren – oder sie bestellen sich die Scheibe direkt beim Komponisten, der das Ganze für fanfreundliche 5€ unter stefan€timemage.de anbietet.

Autor: [deadnextdoor]

 

Amboss Mag

Hier handelt es sich nicht um eine Band im herkömmlichen Sinne, sondern um das Soloprojekt von Mastermind Stefan Schenkel mit verschiedenen Musikern. Stefan selbst setzt sich keine Grenzen, er lebt Musik und versucht hier und da sein Leben auch etwas komplizierter zu gestalten. Nicht nur, dass er mit unterschiedlichen Stilen arbeitet, er liebt auch das Detail. Sein Songwriting wird beherrscht von durchdringeden Melodien, deren Verspieltheit sowohl düsterer wie moshender Natur ist. Eine Vorliebe zum spannungsgeladenen Soundtrack ist dauerhaft hörbar, die progressive Seite zeigt sich in kurzgehaltenen Solis, der Gesang bleibt ebenso druckvoll und mit einer bronchialen Energie behaftet, wie die Kompositionen, welche sich wellenbrechend den Gehörgängen stellen.

Dazwischen immer wieder sanftmütige, fast poppige Klänge, welche dann auch passend mit betörenden Vocals dargeboten werden. Insgesamt bleibt es aber ein Metal Album, welches geschickt progressive Strukturen mit Thrash vermengt. Eher angedeutete Growls tendieren leicht in Richtung Black, während man in abgedrehter Form auch mal beim Free Jazz plündert. Abwechslung ist Tagesordnungspunkt 1, aber richtig ins Eingemachte geht es unter dem Punkt „sonstiges“.

Ein ambitioniertes Werk, welches fast wie ein Sampler funktioniert. Ihr wisst schon, toller Song, nicht so gut, muß ich nicht haben, das ist aber gelungen, hey wer singt denn das usw. Das Album kann zum Unkostenpreis von 5 Euro (incl. fetten Booklet) über www.timemage.de bestellt werden.

(andreas)

 

Streets Webzine

German Timemage is not to be considered as a band, but rather a studio project fronted by a man named Stefan Schenkel. According to the man himself inspiration has been gained from progressive rock, powermetal, thrash, jazz, soundtracks, gothic metal and even classical music. We’re talking a wide musical range here and that’s actually the problem with ‘Shadow realm‘. I simply don’t get the feeling of listening to a consistent product. I like some of the material, other parts I don’t like at all and others again sounds strange. That makes it obvious that this album will not be very frequently played at my home. There’s actually some good handcraft on ‘Shadow realm‘, and the album was mastered in well known studio House Of Audio so everything isn’t hopeless here, but stylistically this is not my cup of tea at all.

 

Gloon

Time Mage is a one man prog extravaganza fronted by Stefan C Schenkel and featuring a further 8 other artists all contributing to the cause. Like most prog based albums it’s a conceptual piece centering around a mans journey in the Shadow Realm after dying in a car crash, he quests for his murdered wife while seeking answers and salvation. ‘Shadow Realm‘ features a swag of different styles and approaches as it genre hops the metal realm while the album explores the shadow equivalent. Vocals range from a rocky ‘Green Carnation‘ style to a guttural doom and back as each song seeks to capture the emotion and feeling of the current situation in the ongoing story. Thrashin guitars give way to folk inspired passages and bombastic keyboards all the while keeping within a ‘style‘ for which the band can ground its self. While not being a great admire of prog or conceptual albums I’ll try and rate this objectively, vocally there needs to be some improvement the rockish voice used predominantly isn’t flash and some of the lyrics border on the bad side of average. In fact I would almost say this sounds like a poor mans Ayreon’s ‘Human Equation‘ big, bold and skillfully done but lacking the expertise and scope of the big boys. Overall a polished, accomplished album of well played well thought out progressive metal, just not up my alley or earth shatteringly great.

 

Necroweb

TimeMage ist ein Nachwuchs-Metal Projekt von Stefan C. Schenkel. Mit „Shadow Realm“ wurde ein Konzeptalbum geschaffen, in dem es darum geht, daß ein Mann sich nach seinem Tod entscheiden muss ob er den Mörder seiner Frau sucht um Rache auszuüben, oder die Seele seiner Frau, um mit ihr bis in alle Ewigkeit zusammen zu sein. So weit so gut. Insgesamt sind in das Werk 9 Musiker involviert, was dem ganzen besonders im Vocal Bereich eine gewisse Abwechslung verleiht. Allerdings wäre ein richtiger Drummer vielleicht die besser Wahl gewesen, denn ein Drumcomputer wird niemals die Power erzeugen können die ein echtes Schlagzeug bringt. Und somit dümpelt das gesamte Album im „Standby“ Modus vor sich hin. Man merkt zwar die Absicht dem Album echte Power zu verleihen, gelungen ist dies leider nicht wirklich, denn der Sound ist viel zu steril geworden. Trotzallem ist die Produktion für eine Nachwuchsband durchaus solide, bis auf die genannten Abstriche eben. Die Vocals, sowohl männlich als auch weiblich, reichen nur von „nicht wirklich überzeugend“ bis „furchtbar“. Oft wird sich sogar im Ton vergriffen, und sowas dann auf einer Aufnahme zu lassen ist nicht sonderlich professionell. Okay, es ist eine Nachwuchsband, aber um sich von den anderen abheben zu können muss da mehr kommen. Es fällt mir jetzt auch wirklich schwer hier einzelne Songs zu reviewen, da das Level meiner Meinung nach leider bei allen Songs gleich niedrig ist. Hervorzuheben ist vielleicht höchstens „I`ll take Revenge“, der als einziger durch wirklich aggressive Growls besticht und der auch richtig fett grooved. Außerdem ist das wirklich gelungene 16-Seiten starke Booklet auch noch ein Pluspunkt. Das macht das Album aber leider auch nicht stärker. Nur Die-Hard Melodic Metal Fans sollten sich dieses Album zulegen. Potential ist da, aber es mangelt stark an der Ausführung. Vielleicht beim nächsten mal. Und dann bitte mit richtigen Drums.

 

Metalius

Eine ziemlich interessante und außergewöhnliche Angelegenheit ist „Shadow realm“, das aktuelle Album des Ein-Mann-Projektes TIMEMAGE. Multitalent Stefan Schenkel hat eine Stunde überaus abwechslungsreicher und intelligenter Metal-Musik auf seinem Keyboard komponiert und in seinem eigenen Wohnzimmer aufgenommen. Schon beeindruckend, was für einen kraftvollen und dazu auch noch sehr originellen Sound man unter diesen Bedingungen hinbekommen kann. Klingt definitiv anders als irgendeine Einheitsproduktion aus einem gängigen Studio. Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Klang der Keyboards an verschiedenen Stellen nicht besonders gefällt, klingt mir ein bisschen zu sehr nach der Musik der frühen Computerspiele.

Was „Shadow Realm“ ausmacht, ist die enorme musikalische Bandbreite des Albums. Klassische Melodic Metal-Strukturen, wie im Opener „Still alive“, findet man einträchtig neben komplexen, progressiven Songs wie „Fly“ (toller Song!), Gothic-lastigen Passagen, vereinzelten Thrash-Riffs und Death Metal-Eruptionen inklusive Grunzgesang. Was jetzt konzeptlos und chaotisch anmuten mag, macht in Stefans Händen durchaus Sinn, er hält die Arrangement-Pferde fest am Zügel und versteht es definitiv, seine ganz eigene Duftmarke zu hinterlassen. Assoziationen blitzen einem allerdings trotzdem gleich massenweise durch den Kopf; reichlich eigenartige sind darunter. So erinnert mich zum Beispiel „Beyond the stars“ aufgrund der Gesangslinien und der Phrasierung in der Bridge enorm an eine Lightversion eines Voivod-Songs von der „Dimension Hatröss“-Scheibe.

Echt den Vogel schießt aber der brettharte und megaeingängige Hit „She’s so neat“ ab, der irgendwo zwischen Death, Thrash und düsterem Heavy Metal herumgaloppiert und den Hörer mit zurück nimmt in die geile Frühphase von Tiamat. Remember „The astral sleep“ und „Clouds“? Von der kompositorischen Tiefe und Genialität eines Arjen Lucassen, mit dem er sich im Info frevelhafterweise vergleicht, ist Stefan noch ein gutes Stück entfernt. Das macht aber nichts, denn dieses Schicksal teilt er mit 99% aller anderen Musiker auf diesem wunderschönen Planeten. Dennoch ist „Shadow realm“ für neugierige Underground-Maniacs mit offenem Musikgeschmack eine lohnenswerte Angelegenheit. Wie auch ich, wird wohl jeder den einen oder anderen Song finden, der ihm/ihr nicht so zusagt. Bei mir ich das zum Beispiel die lahme Gothic-Nummer „Drowned in blood“. Aber das macht gar nix, es gibt ja die Skip-Taste und danach kommt ja wieder „She’s so neat“. Hach, ich liebe diesen Song…

Martin van der Laan

 

Blacklight-Magazin

Irgendjemand sagte mal so weise: „Es gibt Underground-Bands und es gibt Untergrund-Bands“. Bei letzteren hofft man inständig, dass sie in ihrer Garage bleiben und möglichst leise spielen mögen. Das knifflige Rätsel, welcher Kategorie Time Mage angehören, bleibt hier dem Leser überlassen. Wie klingt es eigentlich, wenn gelangweilte Oberstufen-Schüler selbst zum DSA-Spielen keine Lust mehr haben und sich dann überlegen, was sie mit ihrer Zeit so anfangen sollen? Tja – sie machen halt Musik, die ungefähr nach „Fulminictus Donnerkeil…“ klingt und das Flair eines abgestandenen Bierkrugs voll mit Manowar besitzt, in das sich ein paar ranzige Blind Guardian-Fliegen gesetzt haben. Das Ganze wird abgerundet durch ein paar Texte, deren Lyrik in etwa die Brillianz von Hammerfall erreicht (es sei also vor genauerem Hinhören ausdrücklich gewarnt…). Fairerweise muß man sagen, dass im melodischen Bereich die Instrument- und Stimmbeherrschung durchaus vorhanden ist. Leider läßt dies keine positiven Rückschlüsse auf Songwriting oder auch nur Rythmusgefühl zu. Das Fazit ist leider ziemlich klar – und somit ist dem Leser leider auch der Rätselspaß genommen. Denn alle guten Ansätze (und die sind durchaus vorhanden) auf diesem Album verlaufen nur gar zu schnell im Sand ideenloser Kompositionen und unpassender Arrangements. Ein kleiner Lichtblick ist „Burn in Hell“, welches sich immerhin im erträglich Bereich bewegt, aber das Werk als Ganzes auch nicht wirklich retten kann. TimeMage ist einfach eine dieser Bands, die man in verstaubten Schulproberäumen erwartet und die auch besser dort bleibt. Schade eigentlich – aber hier kann wirklich keine Empfehlung ausgesprochen werden ohne die Finger zu kreuzen.

 

ADL

Wirklich beeindruckend, was Multiinstrumentalist Stefan Schenkel hier unter dem Banner TIME MAGE erschaffen hat. Ganz im Stile von Arjen Lucassen´s AYREON hat der Mastermind diverse Musiker und Freunde ins heimische Studio gebeten, um die neueste Scheibe „Shadow Realm“ zu realisieren. Ein knappes Jahr steckte Stefan Schenkel all seinen Schweiß und sein Herzblut in dieses Projekt – es hat sich wahrlich ausgezahlt.

„Shadow Realm“ erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Frau auf grausame Weise von einem Serienkiller hingerichtet wurde. Als er selbst bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, wird er in der Zwischenwelt mit der Frage konfrontiert, ob er den bisher noch nicht gefaßten Killer verfolgen, oder doch lieber ein neues Leben mit seiner Frau in einer anderen Welt weiterleben will… Bei der musikalischen Umsetzung dieses Konzepts standen Stefan Schenkel acht Musiker zur Seite: fünf SängerInnen und drei Gitarristen. Da diese Musiker nicht fester Bestandteil von TIMEMAGE sind, wird eine Liveumsetzung von „Shadow Realm“ wohl ein Wunschtraum bleiben – noch eine Parallele zu AYREON.

Kompositorisch gibt´s bei TIMEMAGE nicht das Geringste zu bemängeln. Stefan Schenkel ist bemüht, möglichst viele Metalstile möglichst kompakt und glaubwürdig in seinem Werk unterzubringen. Von Prog- über Power- bis hin zu gemäßigten Black Metal Einflüssen ist hier alles vorhanden. Dazwischen gibt es immer wieder ruhige Verschnaufpausen (z.B. „My Call“). Daß es sich bei den Drums um pure Synthetik handelt, stört nicht im Geringsten – größtenteils fällt es nicht mal auf. Der einzige Kritikpunkt beschränkt sich auf die Vocals, die – vor allem bei den weiblichen Stimmen – manchmal ein wenig holprig klingen.

Vor allem im Anbetracht der Tatsache, daß dieses Album im Wohnzimmer(!) entstanden ist, kann man hier ohne Übertreibung von einem kleinen Meisterwerk sprechen. Sauber produziert und mit einem knackigen Sound ausgestattet, hört man dem Album die Homeproduktion kaum an. Ich bin sehr gespannt, wie die Karriere von Stefan Schenkel weitergehen wird. Meines Erachtens kann der Weg nur bergauf führen – weiter so!

4/5 Sternen

 

Burning Ambition

Also eins kann man “Timemage“ nicht vorwerfen: Nämlich das die Leute nicht spielen können. Genaugenommen ist Timemage eigentlich ein EIN-MANN Projekt mit nem Haufen Gastmusikern. Keyboarder/ Hauptkomponist Stefan hat sich bei der Auswahl seiner Mitmusiker ne menge Mühe gegeben und wirklich kompetente Leute (bis auf eine Sängerin) an Land gezogen.

Demzufolge sind die Songs allegar sauber gespielt sowie sehr komplex und vielschichtig strukturiert. Am Mikro agieren beispielsweise sechs Leute. Leider bleibt bei dem ganzen oft die Härte und überhaupt DER METAL auf der Strecke. Dafür sind einfach zuviel Balladen und Keyboardgefuddel auf der Scheibe.

Produktionstechnisch fährt man starkes Geschütz auf und überrollt den Hörer mit ner richtig guten und druckvollen Produktion. Dennoch konnte mich der Großteil der Songs nicht überzeugen da mir das ganze einfach zu weich ist. Leute die sich jedoch an Keyboards und Balladen nicht stören können wohl ein Ohr riskieren. Der Kutten-assi von heute/gestern greift aber lieber zur härteren Alternative. Metal is life

Kutti

 

Empty Room

Nach Heartscore nun die zweite Prog-Vollbedienung. Natürlich genauso wenig progressiv wie diese, aber mit ähnlich hohem Anspruch und Konzept gehen TimeMage an die Sache ran. Und vermischen mindestens ebenso viele Musikstile wie erstgenannte. Der entscheidende Unterschied: TimeMage entlehnen sämtliche ihrer Vorbilder aus dem Metal-Bereich. Prog-Metal statt Rock also. Dazu gesellen sich Einflüsse aus Power-, Death- und Gothic-Metal. Klingt nicht nur abwechslungsreich, ist es auch. Und überraschenderweise passt das Ganze nicht selten auch ganz gut zusammen. Ayreon hat es ja schon vorgemacht: Schart man nur genug fähige Musiker um sicher herum, so wird auch das komplexeste Konzept adäquat umgesetzt. Der noch recht junge Stefan Schenkel wird wohl genau das vor der Realisierung der vorliegenden „Shadow Realm“-CD gedacht haben. Und das Konzept ist durchaus löblich und ambitioniert. „Shadow Realm“ ist nicht mehr und nicht weniger als die Vertonung einer interessanten Fantasystory Schenkels: Ein Mann, dessen Frau Jahre zuvor von einem Serienmörder umgebracht wurde, stirbt und wird in einer Art Fegefeuer (das Shadow Realm) vor die Wahl gestellt, die Seele seiner Frau zu suchen, oder Rache an besagtem Serienmörder zu nehmen. Stoff für ein dickes Buch. Allein: Die Ausführung des Konzepts hält diesen Standard nicht – weder textlich noch musikalisch, selbst das Artwork im löblich dicken Booklet wirkt zum größten Teil billig (Ausnahmen sind natürlich die Oidium-Fotos). Die Lyrics wirken trotz les- und hörbarer Bemühungen zu oft formelhaft, hölzern und selten besser als Schulbuchenglisch, trotz hochtrabender Wortwahl wie zum Beispiel in „fly“. Musikalisch ist „Shadow Realm“ zwar besser gelungen, bleibt aber hinter den Möglichkeiten hinterher, die das Konzept bietet.
Die größten Mankos sind offensichtlich und schnell benannt: Schenkel macht den Fehler und beruft sich ausschließlich auf synthetische Drums, was vor allem bei genauerem Hinhören ins Gewicht fällt und durch klinischen und sterilen Klang Kopfschmerzen bereitet. So entwickelt sich die aseptische Rhythmusfraktion zum Atmosphärekiller Nummer 1 – vor allem natürlich bei drumlastigen Teilen. Ebenso schlimm sind stellenweise die Keyboards. Der typische Anfängerfehler im dunklen Metal scheint – wie auch hier – die Annahme zu sein, dass viel Keyboard viel Atmosphäre schafft. Dem ist natürlich nicht so. In den schlimmsten Fällen erinnern diese an alte Rollenspiele auf dem PC („Still Alive“, „Shadow Realm“, „My Call“ und „Forgive me“) oder 80s Kitschpop („Drowned in Blood“ und „Our Souls will unite“), weniger schlimm sind die Cembalo- und Klavierklänge, auf denen aber teilweise ganze Songs aufbauen („Fly“ und „Beyond the stars“) und die wegen des inflationären Einsatzes schnell langweilig werden.
Der Rest geht halbwegs in Ordnung und verknüpft mehr oder weniger gelungene, standardisierte Anleihen aus Power-, Prog-, Gothic- und Deathmetal miteinander, die unterschiedlich kombiniert die Atmosphäre des jeweiligen Textes wiederspiegeln sollen, was auch ansatzweise gelungen ist.
Den Gesang übernimmt dabei eine wahre Armada verschiedener Sängerinnen und Sänger – von denen leider nur Daniel Ott (dessen cleaner Power Metal Gesang mich persönlich aber nicht anspricht) überzeugt. Das gemäßigte Gegrunze Schenkels ist zu oft zu kraft- und ausdruckslos, um die düstere und verzweifelte Seite des Protagonisten passend rüberzubringen (Ausnahme: „She’s so neat“, der härteste Track des Albums) und die beiden Sängerinnen bringen nur besseres Gesäusel hervor.
Hier versaut also im Endeffekt die Qualität der Zutaten das an sich schöne Rezept. „Shadow Realm“ schmeckt als düsterer treibender Power Metal am besten, wie er in „Fly“ und Beyond the stars“ (das leider unmotiviert ausgeblendet wird) angerichtet wird. Der Großteil des Rests sollte besser noch mal neu gekocht werden – auch wenn das Gericht mit sagenhaften 5 Euro einmalig billig ist.

Bewertung: 5,5/10

 

Metalwhore

This is one of those albums that don’t come along very often. You get a great storyline over an excellent backdrop of music composed mostly by one man who is at the center of it all. Employing the help of other liked minded musicians/friends to flesh out the project.

In this case that person is a man by the name of Stefan C. Schenkel of Germany. His band goes under the name of TimeMage and although I’m not sure what that means its still a pretty cool sounding unique name. He plays mainly the keyboards/pianos and does vocals as well as programmed all drum programs. He’s very accomplished at the keyboards indeed.

The music is in the vein of progressive metal/rock. Its got a great production with great layering of the instruments, voices and sounds. The album lyrically is a ‚concept‘ album.

The vocals range from screaming, singing, both male and female vocals are employed here. The keyboards are very thick and stand out guiding all other instruments through the arrangements. And the chorus parts are catchy and will hooky you almost instantly. I have already awaken many mornings since I received this album with parts of these songs already in my head. It grows on you and you will find the album to be a enjoyable listen each time. At least I do anyway.

The vocals of the female voice known as Anne Bradneck are very beautifully sung. As are the vocals of Anje Kutter. Anne’s brother Tobias Bradneck performs guitar on the majority of the albums tracks. And I must say I like very much his rhythms. And his acoustics on the track „Forgive Me“. There are a total of 8 other musicians other then Stefan performing on this album. Some have already been named, the others are: Otti (vocals), Florian (rhythm/solo guitar), Thomas „Wicky“ Gaddum (lead solo guitars on all but on track „She’s So Neat“ that is the solo of Florian), Christian „Zottel“ Muller (backing vocals), & Andreas Schenkel brother of Stefan performs vocals on the track „Forgive Me“.

My favorite tracks so far are: Drowned In Blood, She’s So Neat & the title track Shadow Realm. But all tracks are excellently performed and recorded and easy to get into. I can only liken the musick to that of a few scattered bands through out my personal collection, kinda similar to perhaps some King Diamond, Solefald, mixed with Judas Priest here and there. Its hard to describe really. Perhaps you should just pick up a copy of the album from the band or try and find a few downloads on the internet.

Visit http://www.TimeMage.de for more information and anything else. A monster truck size thanks to Stefan for sending the cd to me, I very much appreciate it and have enjoyed the album very much and I’m sure I will continue to enjoy it for many years to come.

Rabishu Rating: 8

 

Ancient Spirit

‚Shadow Realm‘ ist bereits die sechste CD des Einmann-Unternehmens TIMEMAGE, wobei nur die letzten zwei offiziell veröffentlicht wurden. Und ganz wie sein großes Vorbild, dem Vater des modernen Progmetals Arjen Lucassen (STAR ONE, AYREON), hat Stefan Schenkel acht Gastmusiker engagiert und spielte mit ihnen in den Karlsdorfer ‚House of Audio‘-Studios das jüngste Album ein.

Und was mir hier von Anfang an gefallen hat, ist zunächst Konzept dieses Albums, den es erzählt aus dem Leben eines Mannes, dessen Frau von einem Serienmörder getötet wurde. Als er selbst durch einen Autounfall stirb und in der Schattenwelt ‚Shadow Realm‘, einem Platz zwischen Leben und Sterben angelangt war, sinnt er nach Rache. Nur muß er sich entscheiden, ob er wieder mit seiner Frau zusammenfinden will oder ob er den Mörder seiner Frau jagt und der gerechten Strafe zuführt. Musikalisch wird diese Geschichte sehr abwechslungsreich umgesetzt, jedoch die Harmonie zwischen den einzelnen Instrumenten (besonders bei ‚Still Alive‘ und ‚Burn In Hell‘) und die allgemeine gesangliche Umsetzung (‚Beyond the Stars‘ und ‚My Call‘ sind wirklich schrecklich eingesungen!) ist oft nicht wirklich zufriedenstellend.

Erfreulicherweise findet man auf der Scheibe aber auch echt ordentliche Songs (z.B. ‚She’s So Neat‘ oder ‚I’ll Take Revenge‘) voll mit Death/Grindvocals, rotzigen Friedhofs-Sounds und einem hypnotisierenden Doppelschlag an den Drums. Alles in Allem kommt dieses Projekt aber leider nicht über Schulband-Charakter hinaus, lediglich das kompositorische Talent von Stefan Schenkel möchte man hier als positiv bewerten.

Onkel Tom, 3 Punkte

 

Blooddawn

“Shadow Realm” heißt die neue Platte von TIMEMAGE. Der Kopf dieses Projektes, Stefan Schenkel, und insgesamt 8 weitere Musiker legen hier 12 Songs vor, die in den verschiedensten Genren zu Hause sind.

Nach einem Intro beginnt “Still alive”. Dieser Song vereint die Melodie und Härte und zeigt schon am Anfang, wie schwer es ist, hier einen passenenden Musikstil zuzuordnen. Der Titeltrack bringt anschließend deutlich mehr Härte ins Geschehen, von einem Break im Mittelteil abgesehen, wird hier ordentlich auf die Tube gedrückt. “Fly” wird geil Hintergrund stets von einem Keyboard begleitet und entwickelt sich so zu einem Melodic-Meta-Song, der mit einem mitsingtauglichem Text daherkommt. “Beyond the stars” legt nach einem Keyboardintro mit einem starken Riff los. “Drowned in Blood” bringt einen gehörigen Stilbruch. Zum einen wechselt der Gesang zu einer weiblichen Stimme, welche sehr gut zu der Musik passt. Diese wechselt bei diesem Song das Genre, am ehesten könnte man es als Gothic-Rock bezeichnen. “She‘s so neat” hat mit Gothic anschließend gar nichts mehr zu tun. Eine tiefe männliche Stimme hauch den Text zwischen die Doublebassattacken. Trotz der Deathmetal-Ähnlichkeit auch hier das Keyboard seinen Auftritt, wirkt aber hier etwas fehl am Platz. Damit der Rahmen perfekt wirkt, schließt sich an dieses ordentliche Geschredder wieder ein ruhiges Stück, erneut von einer Frau gesungen. In “My Call” wird dieser Gesang von dem Keyboard begleitet, die Drums setzten nur kleinere Akzente. Die Achterbahn der Musikstile geht munter weiter, Song 9 ist wieder ein gradliniger Metalsong. Die Gitarren sind hier wieder dominierend, können aber auch hier das Keyboard nicht ganz verdrängen. Der nächste Track “Our Souls will unite” kommt sehr experimentell daher. Er verschmelzt elektronische Spielereien mit harten Gitarren und schafft es zudem, eine längere Klavierpassage einzubauen. Weibliche und männliche Vocals machen diesen Puzzle-Song komplett. Bei “Burn in Hell” ist die Einordnung auch nicht einfacher. Die Kombination aus Gitarrenriff, Keyboards und leicht kreischendem Gesang lässt den Song einen Spagat zwischen Melodic und Black Metal machen. Den Abschluss macht das Lied “Forgive Me”. Diese Ballade lässt den ruhig ausklingen.

TIMEMAGE lässt sich wirklich schwer einordnen. Es ist deutlich zu spüren, dass die vielen Mitwirkenden viele Musikstile in ihre Musik einbauaen. Eins bleibt aber allen Liedern gleich. Das Keyboard ist ständig vorhanden, sogar in den richtig schnellen und harten Stücken. Auf die Dauer wirkt das nicht besonders abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Sänger und Sängerinnen ist ein einheitliches Gesangsbild natürlich nicht zu erwarten. Ich finde, die Frauen machen am Mikrophon eine deutlich bessere Figur als die männlichen Kollegen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass TIMEMAGE – Shadow Realm eine Keyboardvariation der verschiedensten Musikstile ist. Besonders hervorzuheben ist die Qualität und Aufmachung. Die übertrifft so manche Studioprodukte. Das alles in Eigenregie zu machen verdient Anerkennung.

Wertung 3/5

 

Tinnitus-Mag

Time Mage – für die meisten ein unbekannter Name. Leider. Die Musik von Stefan Schenkel und seinen Begleitmusikern ist sehr vielseitig. Auf dem Album Shadowrealm vielen Spielrichtungen des Metals ein eigenes Lied gelassen. Das Album hört sich trotzdem nicht zusammengewürfelt an.

Nun aber von Anfang an. Als ich die CD das erste mal in meinen Händen hatte wunderte ich mich schon über das sehr dicke Booklet. Also: Booklet raus und durchsehen. Alles sehr schön aufgemacht von der Grafik. Stimmig und umfangreich. Etwas wo sich einige andere Bands eine Scheibe von abschneiden sollten. Also weiter zur CD. Schon positiv überrascht von dem Äußeren musste das Innere auch einiges bieten. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich überflog zuerst alle Tracks um zu sehen ob es irgendeinen gab der besonders auffiel. Da die suche nichts ergab hab ich mich zurückgelehnt um alles in Ruhe zu hören. Ich ließ mich von der Stimmung des Albums tragen und war erstaunt. 60 Minuten erstklassige Musik. Kein Lied war dazwischen was ich wegklicken wollte.
Aber leider haben alle schönen Geschichten ein böses Ende: es ist ein Album an dem man sich sehr leicht satt hört. Wo es bei manchem Album so ist, das man es 30 Mal hören kann ohne genug davon zu bekommen hatte ich bei Shadowrealm schon nach vier Mal hören einen Stand erreicht das ich das Album lange Zeit nur noch in einzelnen Liedern hören würde.

Mein Abschlussfazit:
Ein sehr schönes Album. Bei jedem Lied passt alles. Kein Must Buy aber eine Scheibe die eine klare Zukunft von Time Mage vorhersagt

Meine Wertung: 8,5 von 10 Punkten

 

Lords Of Metal E-Zine

TimeMage mag niet gezien worden als een band maar meer als een project in de geest van Ayreon dus live optredens zijn er nooit geweest en zullen er ook nooit komen. En dat terwijl „Shadow Realm“ inmiddels het zesde wapenfeit van TimeMage is wat naast componist/zanger/toetsenist Stefan Schenkel onder andere bestaat uit diens broer en enkele goede vrienden. De eerste vier albums waren volgens de bio gebrande cd’tjes en de twee navolgende, waaronder dus „Shadow Realm“ zijn op wat professionelere wijze vervaardigd wat in dit geval inhoudt dat het beschikt over een keurige jewel case, een kleurrijk boekwerk en gemasterd is.

TimeMage is afkomstig uit Duitsland. Die informatie was wat mij betreft compleet overbodig aangezien zijn accent zijn afkomst al direct bij de eerste regels tekst verraadt (‚Ai can hear ze zound‘). Om toch maar niet om de hete brei heen te draaien: Ik heb geen enkel moment de indruk dat ons aller Stefan het ooit voor elkaar zal gaan krijgen om in één adem genoemd te gaan worden met bijvoorbeeld iemand als Arjen Lucassen en diens Ayreon danwel zijn uiterst pretentieuze ambitie waar te maken een „niet eerder vertoonde sound“ op de kaart te zetten zoals de begeleidende brief vermeldt. Ook denk ik niet dat ik er heel erg rouwig om zal zijn dat ik het gezelschap nooit live zal kunnen aanschouwen aangezien de zang (zowel clean als een poging tot grunten) slecht te noemen is en de thema’s uiterst voorspelbaar zijn. Voeg daarbij een aantal grappige pogingen om heksengelach na te bootsen, de clichématige teksten en titels en zo zijn er nog meer zaken waaraan ik me kan ergeren. Ik vraag me dan ook echt hardop af of er ooit een label zal zijn die dit spul uit zal brengen.

Aan werklust ontbreekt het Stefan en de zijne in elk geval niet aangezien ik weinig bands/projecten ken die gemiddeld elk jaar een album met een uur aan muziek uitbrengen maar in dit geval weet ik niet of de mensheid daar zo blij mee moet zijn. Ik geef grif toe dat de muzikanten best een leuk deuntje kunnen spelen maar de combinatie ervan en dan zeker zodra de zang erbij komt, is ver onder de maat. Ik heb „Shadow Realm“ nu twee maal beluisterd en ik denk dat ik het daar maar bij laat en Matt Smith’s Theocracy nog maar eens uit de kast trek. Die flikte het helemaal in zijn eentje en verveelt me bovendien geen moment.

 

Babylon Magazine

Ma che è ‘sta roba? Certe volte ti capitano tra le mani certi cd che davvero non sai come definire: li ascolti per la prima volta e ti sembra di ascoltare dei bimbi che hanno appena avuto la loro prima esperienza con uno studio di registrazione; poi a mente fredda ti dici: magari hanno inventato un nuovo sound e io sono troppo ottuso per capirlo… E invece no, avevi proprio ragione la prima volta, hai tra le mani un disco senza senso. Lo dico perché dopo un intro abbastanza evocativa, ma anonima come “Deadly Accident”, l’ascoltatore si trova subito proiettato nel mondo parallelo di “Still Alive”, pezzo nel quale sembra che le pianole siano di quelle che si regalano ai nipotini a natale, ed in cui le soluzioni adottate in sede di produzione sono di una banalità e di una semplicità tanto disarmante da far rimanere di stucco anche l’ascoltatore più esperto. La musica insomma manca di mordente, le sonorità sono infantilesche, e le parti vocali sono sovraincise davvero malamente. Che dire? Sembra una sorta di power pretenzioso (nel calderone questi Timemage provano a metterci tutto, ma i pezzi più “cattivi” sono davvero patetici, per non parlare di quelli in growling…) suonato con una sensibilità molto melodica, ma con una capacità compositiva che rasenta quella di un bambino di 8 anni alle prese con la sua Bompiani. Insomma, a questo cd manca soprattutto l’atmosfera e l’attitudine metallica: fare headbanging con questo sottofondo vi farà sentire ridicoli, ve lo dico io!

 

Vampster

Da hat aber einer ein markantes Organ! Gleich beim ersten Hören dieser Eigenproduktion schallte dem Rezensenten der Klang einer seltsam vertrauen Stimme entgegen, und siehe da: Ein Blick ins Booklet verriet, dass Divinus-Frontmann Daniel Ott auf einigen Songs zu hören ist. Bei TIMEMAGE handelt es sich um ein Solo-Projekt von Stefan Schenkel, welches dieser mit der Situation von Ayreon vergleicht. Qualitativ spielt er mit TIMEMAGE zwar noch auf einer ganz anderen Ebene, ansonsten ist der Vergleich aber gar nicht so abwegig:

„Shadow Realm“ ist ein Konzeptalbum über einen Mann, dessen Frau vor Jahren von einem Serienmörder getötet wurde und der nun bei einem Autounfall ums Leben kommt und vor eine schwierige Wahl gestellt wird. Zur Umsetzung hat Stefan eine ganze Reihe von Gastmusikern und -sängern gewinnen können, stilistisch ist das am heimischen PC produzierte Album breit gefächert, wenn auch insgesamt metallischer ausgerichtet als AYREON. Futuristische, recht unkonventionelle Keyboards treffen auf Thrash-Shoutings und Death Metal-Growls, traditioneller Heavy Metal mit klarem Gesang, Gothic- und leichte Folk-Einflüsse geben sich die Klinke in die Hand, und auch die eine oder andere Prog-Passage hat sich natürlich eingeschlichen. Klingt konfus? Ist es auch ein wenig. Diese so unterschiedlichen Stile auf solch meisterhafte Weise zu einem homogenen Ganzen zu verschmelzen, wie man es von einem Arjen Lucassen kennt, ist auf „Shadow Realm“ noch nicht hundertprozentig gelungen.

Auch in lyrischer Hinsicht sollte man von diesem Album trotz des interessanten Konzeptes nicht allzu viel erwarten. Dennoch ist „Shadow Realm“ kein schlechtes Album geworden, finden sich doch viele erstklassige Ideen und auch einige wirklich starke Einzelsongs darauf wieder. „Fly“, bei dem Otti seine coolen Aggro-Shouts einsetzt, die man schon vom DIVINUS-Track „Behold The Truth“ kennt, und das zudem mit einem echten Ohrwurm-Refrain aufwarten kann, ist solch ein Song, „Our Souls Will Unite“ steht dem mit einem typischen DIVINUS-Refrain in nichts nach, so dass man schwören könnte, auch hier wäre Otti am Songwriting beteiligt gewesen. Doch auch „Beyond The Stars“ mit seinen symphonischen Keyboard-Arrangements und melodischen Gitarrenleads kann vollends überzeugen – wären da nicht die Growls von Stefan Schenkel himself, denn die hat man bei sehr vielen anderen Bands schon deutlich besser gehört.

Keyboardtechnisch wird auf diesem Album wirklich eine Menge geboten, was man von den Gitarren leider nicht behaupten kann. Hier wird oft auf Altbewährtes zurückgegriffen, das ausgelutschte 80er-Metal-Riff in „I´ll Take Revenge“ sei hier nur als Beispiel genannt. Songwriterisch werden zwar viele ansprechende Ideen verbraten, doch der rote Faden, den ein Konzeptalbum eigentlich haben sollte, ist nicht zu erkennen, das Ganze klingt vielmehr etwas verworren. Auch wenn in der Umsetzung nicht immer alles perfekt gelungen ist, sollten Fans von bombastischem Metal ohne stilistische Grenzen diesem äußerst ambitionierten Werk eine Chance geben, denn für fünf Euro kann man eigentlich nicht viel falsch machen.

 

Harvest Moon Music

Germany’s TimeMage is not so much a band as it is the project of one man – Stefan Schenkel. A student of music, Stefan’s influences range from film scores to progressive metal to jazz, much of which can be heard in his compositions. Working with an ever-changing lineup of session musicians, Stefan has released six albums of symphonic prog metal since he began writing in 1996. Shadow Realm is the latest album, a concept work exploring death, loss, and revenge. The album tells the story of a man who’s wife was brutally murdered, and then finds himself in a position to seek out his wife’s killer after he himself perishes in an accident. Faced with the choice of being reunited with his wife, or taking revenge upon her killer, what will he choose? Shadow Realm unfolds the story over twelve tracks of sometimes interesting, sometimes tedious, melodic metal.

Fans who enjoy their metal saturated with keyboard passages, prepare to salivate. Stefan composes his songs entirely on the keyboards, adapting the other instrumentation later in the process. Therefore, every track on this album relies heavily on the keyboards for sense of atmosphere and melody. Their presence isn’t distracting like some neo-classical symphonic metal bands can be, but their impact cannot be mistaken. Besides being the main songwriter and keyboard player for TimeMage , Stefan also contributes the drum tracks (yes, a drum machine is used) and harsh vocals throughout the album. Though I’ve mentioned how significant keyboards are to this album, the guitar pieces are in fact a highlight. Several guitarists contributed to Shadow Realm , with Tobias Bradneck being the primary rhythm guitarist and Thomas Gaddum providing the majority of the leads and solos. Besides Stefan’s harsh vocals, Daniel Ott provides a clean vocal contrast on a handful of tracks while Anne Bradneck and Anja Kütter each make a lead female vocal appearance. As I’m sure you’ve surmised by now, Shadow Realm is a complex album with many twists and turns. For the most part, Stefan manages to keep the disc from getting lost in the labyrinth he’s created and succeeds in providing an entertaining CD.

The songs themselves run such a wide gamut of styles that there never is a sense of stagnation or repetitiveness. That being said, I found a couple of tracks to be less impressive than the rest. The title track, for example, is the first to feature Stefan’s harsh vocalisation. Though the song features some good, crunchy riffs and the keyboards dance in sync with the guitars, the choruses feel awkward and do more to break up the pace of the song than compliment it. Other tracks feel less inspired than the majority of the album, but there’s not enough of that to bring down the overall quality of the listen.

On the positive side of the coin, I found the clean vocals of Daniel Ott to be particularly fitting for the mood of the songs that he appears on. “ Still Alive “ provides a good showcase of Daniel’s range as Stefan provides some backing growls. Another highlight is the lead guitar work of Thomas Gaddum. I found his solos and leads on “ Fly “ to be particularly reminiscent of the classic rock of the late ’70s, bringing a complimentary contrast to Stefan’s galloping keys. Perhaps the most emotionally engaging track is “ Drowned In Blood „, featuring the pleasant voice of Anne Bradneck. Opening with a rather spacey keyboard passage and another Gaddum solo, this track is among the slower of the album but can’t quite be considered a ballad. Anne’s voice lends an ethereal quality, particularly since her tracks have received some work in the production booth. Even so, the otherworldly atmosphere that Stefan was striving to achieve is successfully conveyed thanks mostly to Anne. For those who like their music on the harsher side, “ She’s So Neat “ features Stefan’s harsh vocals atop blistering riffs (and a crazed solo) from Tobias. Very much a symphonic black metal sound on this track.

Shadow Realm is an ambitious power/prog album that will undoubtedly appeal to fans of both styles. Symphonic metal fans who aren’t impressed by the bombaster of bands like Stratovarius and Rhapsody will also likely find this album to be an interesting listen.

 

Obliveon

Bei Timemage handelt es sich um das Ein-Mann-Projekt eines gewissen Stefan Schenkel, der mit mehreren befreundeten Musikern im Stile von Ayeron diesen Silberling eingespielt hat. Durch das durchgehende Konzept – ein Mann stirbt bei einem Verkehrsunfall, nachdem seine Frau ermordet worden ist, und muss sich entscheiden, ob er nach seinem Tode mit ihr zusammen sein oder Rache nehmen will – und die Umsetzung der verschiedenen Akteure durch verschiedene Stimmlagen, gibt es natürlich auch Ähnlichkeiten zum King (Diamond wohlgemerkt, nicht Elvis).

Da der Kopf des Projektes im eigentlichen Sinne Keyboarder ist, ist selbiges Instrument natürlich stark vertreten, aber nicht so, dass alles zugekleistert wird. Die mir persönlich am besten zu gefallen wissenden Songs sind der leicht progressive Metal- Song „Shadow Realm“ und das eher rockige „Our Souls Will Unite“, welches durch seine eingängige Melodyline – die mir irgendwie bekannt vorkommt – zügig ins Ohr geht.

Timemage haben zwar noch nicht die Klasse der oben genannten Referenzen, wissen aber durchaus zu gefallen. Interessenten können die CD für lediglich fünf Euro beziehen.

6/10 – LL

 

Passzio Rock Club

Stílus: Progressive Metal Élményszámba meno epikus power-metal gótikus és thrash de foleg rengeteg metal hatással izgalmassá tett anyag. Az Ayreon, After Forever, Into Eternity és az Aina anyagait kedveloknek különleges figyelmébe ajánlott az együttes 4. albuma: Brilliant !

 

Strutter Magazine

TIMEMAGE is an incredible huge project/band from Germany, which is not your typical Metalband, but that fact is making it very interesting, because their new CD ‘Shadow realm‘ (which is their 6th CD so far) is filled with high quality music which can best be compared to AINA, AYREON, NOSTRADAMEUS… So this is a concept record, which contains all kinds of music influences, although most of the time it’s a mix between Progressive Metal and Classical Music. Although this is an independent release, I can easily qualify it is a A+ release.

The CD contains 12 tracks, which will please you for a while. The songs are diverse, and the album in general is really a typical Concept Rock-Opera album, which contains influences from each Metalstyle, although there is enough melody included to make it interesting for the fans of AYREON, AINA… The CD has a big production, and most important member of TIMEMAGE is keyboardplayer/songwriter/vocalist STEFAN C. SCHENKEL, who is actually the man behind TIMEMAGE, although he is helped by musicians such as Tobias Bradneck and Thomas Gaddum on guitar and some unknown singers.

However, this is mainly Stefan’s project, who has done a very good job here I think, because it all sounds quite big and even sensational. Songs like “Fly”, “Still alive” and “Our souls will unite” are very strong songs that combine Power, Melodic and Prog Metal with Classical Music. I think the whole CD should appeal to many people, because it has the same kind of structure as AINA, AYREON and other Rock-Opera’s which are all quite famous. More info at: http://www.timemage.de   and e-mail at: stefan@timemage.de

(Points: 8.2 out of 10)

 

Hard and Heavy

Iz Njemacke nam ovih dana stiže jedan novi CD, pod nazivom „Shadow Realm“, koji je djelo i ne tako poznatog benda TimeMage. Ne sjecam se da sam ikada imao priliku da cujem išta od ove ekipe, pa bi bio red da kažem za pocetak s kim ovdje imamo posla. TimeMage vuce korijene iz daleke 1996. godine, kada su zapravo snimljeni i prvi demo materijali. Njihova muzika je u suštini sympho/progressive metal sa uticajima gotovo svih mogucih žanrova. Do sada su izdali šest albuma, od kojih su posljednja dva (ukljucujuci „Shadow Realm“) profesionalno snimljeni i proizdvedeni. Ako bi smo govorili preciznije, ovo je u stvari više jedan projekat nego bend – Stefan Schenkel je jedini stalni clan, mastermind, dok ostatak ekipe se mjenja od izdanja do izdanja. Njegov cilj je da stvori muziku koja ce izmješati sve uticaje i žanrove koje je dodirnuo tokom svog života. Prva stvar koja je ocigledna prilikom slušanja „Shadow Realm“-a je da su klavijature vodeci instrument. Ovo i ne bi trebalo da zacudi, s obzirom da su one Stefanov primarni instrument. Ipak, atmosfera je na nivou. Jedini minus ovoga je da su gitare povucene u drugi plan. U nekim pjesmama ovo je sasvim dobro, jer se docarava vrlo teška i mracna atmosfera; dok u drugim se gubi na snazi. „Still Alive“, „Our Souls Will Unite“, naslovna „Shadow Realm“ i „Fly“ u sebi nose najviše klavijatura, mada se u trenucima možete zapitati da li ih je zaista previše. Druga stvar koju bih pomenuo je prilicno loš balans izmedu kvaliteta pjesama. Od 12 pjesama koje se nalaze na „Shadow Realm“-u, postoji 4-5 koje zaista nisu trebale tu da se nadu – ne uklapaju se u atmosferu albuma koja bi trebala da bude mracna i same po sebi nisu pretjerano interesantne. Ostatak je ipak daleko kvalitetniji. Moglo se definitivno riješiti viška pjesama, cime bi ovo izdanje bilo kompaktnije. Nego, koncentrišimo se sada na pozitivne stvari – numere kao što su „Beyond The Stars“, „Drowned In Blood“, „My Call“, „She’s So Neat“ (koji zvuci kao neki black metal, više nego prog) i „Our Souls Will Unite“ (odlicni cyber momenti) uspjevaju u Stefanovoj namjeri da uklopi razne uticaje i da stvori koliko-toliko svježu muziku. Ženski vokali Anne Bradneck su vrlo osvježavajuci i mislim da bi TimeMage mogli imati dobru perspektivu sa njom kao glavnom vokalistkinjom. Osim njenih vokala, tu su i djelomicni growlovi, vrisci a la King Diamond i clean muški vokali. Vrlo bolesno i interesantno kada se sklopi u jednu cjelinu. I za kraj – TimeMage imaju perspektivu na današnjoj sceni, ali ako uspostave neki balans izmedu pjesama i koncentrišu se na ispravljanje nedostataka. To je ipak evolucija. Pripazicu na ovaj bend, jer ko zna – možda nas prijatno iznenade u skoroj buducnosti!