Presse Rebirth

Rebirth-Reviews


Metal Inside
TIMEMAGE sind wieder da. Die wahrscheinlich idealistischste Band des Universums beglückt uns mit ihrem nächsten Streich. „Rebirth“ ist dabei geradliniger ausgefallen, als die Vorgänger „Witchcraft“ oder „Nightmares“ aber deshalb nicht weniger spannend.

Anstatt sich eines möglichst großen Stilmixes zu bedienen, bewegt sich Bandkopf Stefan Schenkel diesmal im Mythen und Melodienfundus des fernen Ostens. Die lyrische Auseinandersetzung mit Hinduismus, Shintoismus usw. schlägt sich auch musikalisch nieder. Der straighte etwas rockigere Sound harmoniert dabei sehr gut mit den fernöstlichen Melodien. Manchmal erinnert das Ganze an RISK, als diese auf „The Reborn“ einen ähnlichen Crossover versuchten und das ganze nur etwas Power Metallischer angingen.

TIMEMAGE haben wieder ein sehr eigenständiges und individuelles Werk eingetütet, welches sich nahezu sämtlichen Vergleichen entzieht. Auch „Rebirth“ ist -wie schon seine Vorgänger- eine Wohnzimmerproduktion, steckt aber auch in Sachen Sound viele Studioproduktionen in die Tasche und das Beste kommt nun zum Schluß: „Rebirth“ kann man sich kostenlos von der Bandhomepage www.timemage.de ziehen. Was übrigens auch auf die sehr empfehlenswerten Vorgängerwerke zutrifft. Hoffentlich werden uns TIMEMAGE noch oft in ihren musikalischen Kosmos entführen. Anhören!!! (fz)

Idioglossia – Musikreviews.de
TIMEMAGE ist ein Projekt des Musikers Stefan Schenkel, der hierbei mehr oder weniger lose mit weiteren Künstlern aus der Gegend um Mannheim zusammenarbeitet. Diesmal ist es vor allen Dingen der Gitarrist Philipp Deschermeier, für fast sämtliche weiteren Instrumente sowie Gesang zeichnet Schenkel verantwortlich. TIMEMAGE haben schon etliche Releases veröffentlicht, und wenn man alle Demos mitrechnet ist “Rebirth” bereits der neunte Dreher der Band. Wie viele weitere der Alben, kann man sich “Rebirth” kostenlos in mp3-Qualität auf der Homepage der Truppe runterladen. Doch freilich darf man das Werk auch als CD erstehen.

Die Musik von TIMEMAGE setzt sich aus vielen Elementen zusammen, und am besten fährt man nach wie vor damit, es weitestgehend unter Progressive Metal einzustufen. Die Einflüsse reichen allerdings von atmosphärischen und klassischen Bereichen bis hin zum Extreme Metal. Diese so unterschiedlichen Anleihen werden von Schenkel & Co. ziemlich stimmig zu funktionierenden Einheiten zusammengefügt. Sicherlich klingt manche Phase ein bisschen experimentell, aber die Hooks hangeln sich zuletzt immer an einem kompositorischen roten Faden entlang. Und viele der Melodien gehen auch richtig gut ins Ohr.

Es ist gar nicht einfach, bei den Songs wirkliche Favoriten herauszufiltern, denn sie haben alle auf eine ureigene Art und Weise ihren Reiz. Mag man es mehr harmonisch wie “Rebirth” und “Keeper Of The Universe”, leichtfüßig wie bei “Cosmic Dance”, vielschichtig wie bei “Circle Of Eternity”, etwas abgedreht orientalisch wie “The Demons Choir”, opulent-dramatisch wie “Haunted Well (The Story Of Okiku)” oder unheilvoll-dynamisch wie “She Who Destroys” – ich kann mich nicht so recht für persönliche Anspieltipps entscheiden, da einfach jeder Song seine individuellen Merkmale mit sich bringt und man die Stücke so auch nur schwer miteinander messen kann.

Ganz frei von Kritikpunkten ist “Rebirth” aber auch nicht. Manchmal ist mir der Synthie-Anteil des Sound einfach einen Ticken zu hoch, ungeachtet dessen, dass es Schenkels ursprüngliches Hauptinstrument ist. Die Musik ist keineswegs zu soft ausgefallen, aber in einigen Phasen wünsche ich trotzdem der Gitarre noch mehr Präsenz. Und der Produktion merkt man schon zu sehr die Eigenherstellung an. Ich bin der Meinung, selbst im do-it-yourself-Bereich ist da heute mehr drin.

FAZIT: “Rebirth” ist ein abwechslungsreiches, vielschichtiges und leicht experimentelles Metal-Album, das Freunde dieser Aspekte sicherlich gefallen dürfte, wenn man über die kleinen produktionstechnischen Mängel hinwegsehen kann und sich am allgegenwärtigen Keyboard nicht zu sehr stört.

Steffen (Info)

Metal-District.de

“Rebirth” von TIMEMAGE, ihr zweites Album inzwischen, ist eine eigensinnige Sache. Treibender, melodischer Hardrock, straighter Mainstreamgothic, Elektropop, alles in hymnischem Rahmen arrangiert und als Eigenproduktion auf den Markt gebracht. Eigentlich ist mir solch ein Mischmasch immer zuwider und gerade diese überkommerzielle Ausrichtung ätzt mich komplett weg.

Das Ausbleiben bestätigt jedoch immer wieder die Regel und wenn ich einen Song wie “Cosmic dance” höre, der schöne Keyboardlinien mit sich führt, irgendwie bohrend eingängiger Pop mit verzerrten Gitarren, Gothicflair und sich festsaugender Melodie, aber auch geilen Hardrocksoli ist, dann packt mich das bei den Hörnern.

Akustikgitarren und coole Rhythmen bei “Circle of eternity”, einem wiederum in höchsten Tönen jubilierenden Bombastpophardrocker, lassen mich aufhorchen und irgendwie ist der ganze Song eine süße Popnummer, wie sie eigentlich vollkommen entgegen meiner Hörgewohnheiten liegt, aber gerade diese reduzierte Homestudioproduktion, die dennoch recht angenehm klingt und der Versuch, auch ohne Trällerelse NIGHTWISH Pompmetal zu spielen, dies aber mit einem Overkill an wirklich eindringlichen Melodien, machen das gute Stück zu einem geschmeidigen Ohrwurm. Und die Rhythmen gehen mit viel Groove in die Beine.

Bohar, Freunde, macht es mir doch nicht so schwer, Euch zu verabscheuen. Was wird das für ein Spielchen? Ein Hörtest mit lieben Freunden hat schon positive Reaktionen für dieses Projekt ergeben. Befinde ich mich mit meinen beunruhigend wohlwollenden Gefühlen diesem Album gegenüber also doch auf der rechten Spur?

Einen Hauch ostasiatischer Einflüsse haben TIMEMAGE verarbeitet, was aber auch nicht vom 80er Plastikpop ablenkt, der die Grundstrukturen bestimmt. Nun, ich bin durchaus Freund von 80er Plastikpopsounds und New Wave. Also sind TIMEMAGE auf dem gleichen rechten Pfad wie ich. Spielen können die beiden ja, komponieren und arrangieren auch. Entsprechend geht mein Daumen nach oben.

Mal die Halbwertszeit dieser doch sehr eingängigen Poprockstrukturen abwarten. Irgendwo ist das genial. Härter wird es zum Ende der CD hin, wo zwar weiterhin der straighte Heavyrock das Bild bestimmt, aber Sänger Stefan aber ordentlich grollt, keift und brüllt, zudem die Klampfen etwas derber im Vordergrund donnern. Diese krachenderen Ausbrüche bleiben aber ebenfalls Ausbleiber zur Regel.

Ein wenig Abstriche machen muss man beim melodischen Gesang, der so ganz okay ist, aber wobei auch nicht jeder Ton einen Volltreffer darstellt. Gibt dem Album eine bodenständige, charmante Note von Amateurhaftigkeit. Dieter hätte wohl gesagt, daß ihn das nicht wirklich flasht. Aber egal, ich bin nach wie vor recht angetan von der Scheibe. Geschmeidiger Poprock eben mit härterer und düsterer Kante.

Ganz kuschelig dann der Schluss. Käsiger Synthieteppich, käsiges Keyboardpiano, aber schön gespielt mit niedlicher Melodie. Kein Gesang. Käsig, weil Billigkeyboards, aber schön. Sehr lang übrigens, aber unaufdringlich und halt schön. Und was können die jetzt? Ich weiss immer noch nicht. Aber checkt die mal auf Youtube an

Autor:
SirLordDoom

Bewertung:
8 von 10 Punkten

Metal.de
Aus purer Leidenschaft begann Stefan Schenkel in den 90er Jahren damit, Musik zu komponieren und auf Tonträger zu verewigen. Zwar war mir der Name TIMEMAGE, unter dem der gute Mann seine Werke verewigt, bislang auch nicht geläufig, doch seinen eigenen Angaben nach waren die Anfangstage von seinem angestammten Instrument, den Keyboards und Synthesizern geprägt und von daher wohl in schwermetallenen Kreisen weniger geläufig.

Erst über die Jahre hat sich Stefan in Richtung Metal hin orientiert, nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil er sich immerzu mit Gitarristen zusammengetan hat. Die Ergebnisse dieser (unterschiedlichen) Kooperationen lässt uns Stefan übrigens über die Web-Präsenz des Unternehmens völlig kostenfrei hören, wofür dem Kerl ebenso besonderer Respekt gebührt, wie für die Tatsache, dass sich Stefan – trotz veränderter, nachwuchsbedingter Prioritäten im Privatleben dazu durchringen konnte, TIMEMAGE nicht völlig ruhen zu lassen.

Gerade diese Intention, nämlich die offensichtlich völlig frei von jeglichen kommerziellen Aspekten bestehende Hingabe zur Musik ist es auch, die man “Rebirth” ab der ersten Sekunde anmerkt. Hier geht es nicht darum, möglichst erfolgreich zu sein, oder zu werden, auf “Rebirth” bemerkt man die Liebe der beiden Protagonisten (Stefan wird von Philipp Deschermeier an der Klampfe unterstützt) in jeder Note und in jedem Ton.

Dass die beiden Herren eine Vorliebe für melodischen Prog Metal der Keyboard-unterstützten Art und Weise pflegen wird ebenso schnell klar, wie ein Abschluss an der “Hamburger Schule” und das Interesse der Musiker an diversesten asiatischen Kulturen, mit denen man sich auf konzeptionelle Weise in den Texten beschäftigt. Jener Kulturkreis hat aber durchaus auch auf die Musik abgefärbt, denn das Album erhält dadurch weitere feine Nuancen und Facetten.

Zwar darf man durchaus der Meinung sein, dass es auf dem Sektor des bombastisch angelegten, melodischen Power / Prog Metal wohlklingendere Exemplare gibt, doch mit dem Hintergrundwissen, es hierbei um ein “Do It Yourself”-Produkt im wahrsten Sinne des Wortes zu tun haben, sollte eben jener Punkt kein Anlass für Gemecker sein.

Ebenso wenig aus musikalischer Sicht, denn TIMEMAGE sollten sowohl für Freunde von frühen deutschen Power / Prog-Bands wie DREAMSCAPE ebenso interessant sein, wie für Fans von italienische Heroen vom Schlage der frühen LABYRINTH, SKYLARK oder HIGHLORD, sowie Skandinavien-Melodic-Prog-Power-Truppen wie DRAGONLAND oder MORIFADE.

Antesten lohnt sich – und nicht bloß, weils soooo günstig ist:-)

Walter Scheurer


Stormbringer.at
Da sind sie wieder, nach einer vierjährigen Vaterschaftspause (unter anderem) und der Tatsache, dass über Nacht der etatmäßige Gitarrist verschwunden ist.

Phil, schon Gitarrist auf “Witchcraft” übernahm die vakante Stelle und alsbaldigst wurde in den “LivingRoom-Studios” das neue Material aufgenommen. Etwas verzögernd war auch, dass Mastermind Stefan seinen ganzen analogen Krempel verkauft hatte, und sich nun mit auch räumlich kleineren, computergestützen Aufnahmegeräten, etc. erstmals auseinandersetzen musste.

Es ist ihm, soviel sei verraten, wieder einmal gelungen.
Es gibt ja, meiner Ansicht nach, keine schlechte Veröffentlichung aus dem Hause Schenkel. Es klingt nur immer wieder etwas anders.

Dieses mal beschäftigen wir uns mit einem Konzeptalbum über ostasiatische Mythologie, Hinduismus, Buddhismus, Shintoismus, ein bissi Folk.
“Rebirth”, der Titel des Albums geht ja schon in diese Richtung.

Was, wie immer gefällt, ist das unglaublich homogene Soundbild, und nicht nur das, auch von der Songwriting-Seite her ist es einfach kompakt.
Und zwar so dicht wie noch auf keinem Album der “Band”. Es ist so gut wie unmöglich, einen Song hervorzuheben, alles fließt ineinander, auch wenn die Soundlandschaft, die immer wieder einfließenden fernöstlichen Klänge, anfangs etwas fordernd sind.

Aber genau das macht das Album zu einem wirklich tollen Produkt.
Bis auf die Tatsache, dass Stefan in seinen klaren Momenten etwas Hansi Kürsch-lastig klingt ist die Band völlig eigenständig. Und das in einer Zeit in der so etwas so gut wie unmöglich scheint aufgrund der Masse an Veröffentlichungen.

Tja, was gibts zu Meckern? Nix eigentlich. Es wäre schön, wenn die Band einmal ein richtig großes Studio mit einem ebensolchen Etat aufsuchen könnte, vielleicht auch mit einem lebendigen Schlagzeuger. Der Computer mach das ganz gut, sehr gut sogar, aber da wäre sicher noch etwas drinnen. Und soundtechnisch auch. Klingt gut, sehr gut sogar, aber mit einem Breitwandsound und etwas härteren Gitarren ist da sicher noch eine kleine Steigerung drinnen.

Das wars aber auch schon an Negativem.

Übrigens, Leute, das Album, wie auch alle (!!!) anderen Veröffentlichungen der Band, gibts es zum kostenlosen Download auf ihrer Homepage http://www.timemage.de.

Mehr Untergrund geht nicht.
Anhören! Sofort!

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (10. Dezember 2011)

Metalglory.de
Stefan C. Schenkel ist ja inzwischen so etwas wie eine Ikone des Underground Rocks aus Deutschland. Der Viernheimer konnte mit seinem Musikprojekt TIMEMAGE und insgesamt 9 Longplayern die Szene begeistern. Nach vier Jahren Pause gibt es nun neues Ohrenfutter aus dem heimischen Schlafzimmer-Studio. Der Sound ist zwar aus einem Guss und beweist, dass es eben nicht immer das teure Produktionsstudio sein muss. So kann Schenkel zumindest sichergehen, dass alles genauso klingt, wie er es sich vorstellt. Die Musik ist größtenteils die gleiche geblieben: Metal mit einigen Shouts progressiv-melodischem Beiwerk erwarten den geneigten Underground-Fan.

“Rebirth” ist laut Presse-Info ein “loses Konzeptalbum über asiatische Mythologie” geworden. Will heißen, dass fernöstliche Melodien und Synthesizer auf Metal treffen, was im großen und Ganzen auch recht ordentlich funktioniert. So ganz kann ich aber die Euphorie von Revie-Kollege LEX hier an anderer Stelle nicht teilen, denn bei aller Liebe zum Non-Kommerz hört man der CD doch die etwas dürftige Produktion an. Freunde des unkommerziellen Progressive-Underground sollten sich aber das neue Album von TIMEMAGE trotzdem anhören. Die Musik gibt es (wie alle anderen Alben des Projekts) komplett kostenlos auf www.timemage.de oder der entsprechenden facebook-Seite.

Fazit: Progressive Metal trifft Fernost, und das im Heimstudio in Viernheim. Fans wissen Bescheid, alle anderen dürfen “Rebirth” gerne antesten – kostet schließlich nix.

02.01.12 Shylock


Nachtfischers Innenleben
Nach dem vor allem kompositorisch verdammt hochwertigen „Witchcraft“ (2007) war es sehr ruhig geworden um TimeMage und Mastermind Stefan C. Schenkel. In den letzten Monaten hat dieser sich jedoch mit Gitarrist Philipp Deschermeier zusammengetan und Stück für Stück Songs eines neuen Albums namens „Rebirth“ angefertigt, das nun in voller Länge zum kostenlosen Download bereitsteht (wie übrigens auch alle älteren Veröffentlichungen).

Der auffälligste Unterschied zum Vorgänger ist natürlich der Gesang. Stammte dieser bei „Witchcraft“ noch von zwei sehr guten (und sehr unterschiedlichen) Gastsängerinnen, wird er diesmal komplett von Bandleader Schenkel, der zuvor nur kleinere Parts sang, übernommen und zwar angenehm abwechslungsreich. So wird immer wieder zwischen aggressiven Parts, teils Death-Metal-Growls und melodischem Klargesang gewechselt. Die Songs selbst bieten dabei größtenteils den gewohnten TimeMage-Stil mit haufenweise tollen Keyboard-Melodien, einprägsamen Refrains, treibenden Gitarrenriffs und griffigen Strukturen. Wie gewohnt geht man auch hier sehr variabel zur Sache und fährt vom Melodic Metal des Titelsongs über das beinahe thrashige „The Demons Choir“ oder das sehr düstere „Haunted Well (The Story of Okiku)“ bis hin zum wunderschönen Klavier-Instrumentalstück „Salvation“ die ganze Palette der beherrschten Stilmittel auf. Lobend erwähnt werden muss außerdem die Produktion, die klar und druckvoll wie nie zuvor im Hause TimeMage daherkommt. Reinhören lohnt sich also allemal bei „Rebirth“!
Fabian Fischer

Powermetal.de
Melodic Progressive Power Metal aus Mannheim, bewerkstelligt von zwei idealistischen Musikern. Weil: Die aktuelle CD könnt Ihr für lau von der Webseite downloaden. Respekt! Is scho Weihnachten?

“Rebirth” ist als “loses Konzept-Album über asiatische Mythologie” gestaltet. Die ersten Takte vom Opener ‘Rebirth’ knallen schön wie Peitschenhiebe, leicht progressive Untertöne, manchmal beinahe folkloristisch, beim ansonsten eher Melodic Power Metal-gehaltenen Musikstil. ‘Cosmic Dance’ und ‘The Demons Choir’ rocken schön ab, mit ‘Where The Cherry Blossoms Grow’ wird ein Gang zurückgekuppelt, etwas Zeit zum Verschnaufen. Dann werden die Drehmomente wieder hochgetrieben und ‘Mountain Spirits’ geistern wild durch die Stereoanlage.

Auch ‘Haunted Well (The Story Of Okiku)’ sowie ‘Lord Of Beginnings’ kommen heftig-metallisch, der Bleifuß zappelt gehörig am Gaspedal. Mit der wunderschönen Piano-Ballade ‘Salvation’, die völlig quer zum vorherigen Liedgut liegt, verabschieden sich die beiden Musiker Philipp Deschermeier (Gitarre) und Stefan C. Schenkel (Keyboards/Gesang). Das Metall-Gewitter zieht vorüber und Erlösung tut wohl.

Also, wenn das kein Grund ist, sich die CD nicht runterzuladen – tja, dann weiß ich auch nicht weiter. Wer auf Teutonen-Metal früher HELLOWEEN oder Artverwandtes steht, kann hier getrost mal zwei Ohren riskieren.

Note: 7.5 / 10
Dirk Ballerstädt, 8.12.2011

Amboss-Mag.de
TIMEMAGE ist ein Projekt aus dem Raum Mannhein, das bereits seit 1996 existiert und ein paar Veröffentlichungen heraus gebracht hat. “Rebirth” ist Nummer 9 und ist ebenso wie der Backkatalog kostenlos auf der Homepage der Band downloadbar. Großer Pluspunkt, aber lohnt es sich auch? Nun, eigentlich schon…

“‘Rebirth’ ist ein loses Konzept-Album über asiatische Mythologie geworden”, so der Infotext über den lyrischen Inhalt. Doch zur Musik, die ein recht breites Spektrum des Metals abdeckt. Von Power über Heavy bis Prog wird hier wohl jeder Einflüsse für sich ausmachen, je nach Vorlieben. Apropos, lieblos ist das alles schon mal gar nicht zusammengetragen, denn die Stücke habe durchaus Potential, um auch ein richtig gutes Album für ein Label zu produzieren. Einzig der Gesang ist in meinen Ohren eine richtige Schwachstelle, da etwas sehr schwach auf der Brust. Doch lohnt sich das Reinhören, denn etwas orientalisch angehauchter Prog/Power Metal ist bestimmt was für den ein oder anderen von euch? Dazu kostenlos! TIMEMAGE sind in dieser Hinsicht einfach unterstützenswert. Viel Spaß beim Hören. (eller)

 


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